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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nacharbeiten dringend geboten
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Auch wenn die Stadtwerke sich zufrieden zeigen: Die Diskussion um die neue Ringbuslinie reißt nicht ab. Foto: Gert Westdörp

Zum Leserbrief von Petra Klatt Neue Ringbuslinie: Was ist mit Atter? (Ausgabe vom 11. Februar) sowie den Artikeln Jetzt geht′s rund″ (Ausgabe vom 3. Februar) und Atteraner beklagen , totale Fehlplanung′″ (Ausgabe vom 17. Februar).

Frau Klatt hat mit ihren Ausführungen (zu den Stadtwerken) sehr vielen Mitbürgern (Mitleidenden?) aus der Seele gesprochen. […] Klimaschutz: Fehlanzeige, aus Atterfeld beziehungsweise Atter Ortskern, Atterheide in die Stadt zu fahren bei einer Stunde Fahrzeit bis zum Neumarkt ist doch ein Witz. Gerade ältere Fahrgäste mit Gehhilfe und Rollator bedanken sich für häufiges Umsteigen. Mein geplantes Seniorenticket spare ich besser ein und nutze den Betrag für Parkgebühren und verpeste die Luft per Pkw. Etwas ironisch habe ich einen Vorschlag zum Klimaschutz, den die Stadtwerke leicht umsetzen könnten: Stellt die Buslinien nach Atter ganz ein und bleibt mit den , Stinkern′ weg. Die Busse sind meistens sowieso leer und verpesten für zwei bis drei Fahrgäste völlig unnötig unsere frische Luft in Atter! Die ohnehin dünne Auslastung wird sich noch mehr verstärken, und die Leerfahrten kann man sich schenken, und das Klima bedankt sich, wenigstens hier in Atter.″

Horst Rühl
Osnabrück

Die Linie Atterfeld erscheint uns als Experimentierfeld für Umgestaltungen am Bürger vorbei. Zur Absatzüberschrift , Geringe Nachfrage′ ist aus unserer Sicht zu sagen, dass die Linie 21 im Verlauf der letzten 20 Jahre zunehmend unattraktiver gestaltet worden ist. Schon die Linienführung über den Westerberg ist ein Umweg und bei Glätte anfällig für Störungen und Ausfälle.

Wenn eine Buslinie eine halbe Stadtrundfahrt macht, statt die Bürger schnell ins Zentrum zu bringen, braucht es niemanden zu wundern, wenn immer weniger Bürger aus Atter/ Atterfeld den Bus nutzen. Für das Baugebiet , Landwehrviertel′ werden Busverbindungen angeboten, die derzeit völlig am Bedarf vorbei sind. Angeblich damit nicht zu viele zukünftige Bewohner oder Interessenten des Viertels Fahrten mit dem eigenen Auto planen. Wenn dies bei Planungen eine Rolle spielen würde, warum wendet man das gleiche Prinzip nicht auf Atter und Atterfeld an? Im letzten Absatz teilt Herr Hörmeyer mit, dass , alle Reformmaßnahmen in einem Bürgerbeteiligungsverfahren transparent kommuniziert worden seien′. Das liest sich, als hätte es ein Beteiligungsverfahren gegeben, in dem die Planer mit den Bürgern irgendetwas vereinbart oder als wenn die Bürger Einfluss auf die Planungen gehabt hätten. Dem ist nicht so. Es gab eine Info-Veranstaltung, mehr nicht. Wir haben niemanden aus Atter/ Atterfeld auf der Veranstaltung getroffen, der die neuen Pläne begrüßt hätte. Über die sogenannte Bürgerbeteiligungsveranstaltung (Infoabend) wurde auch berichtet. Die Atteraner und Atterfelder hatten die Pläne schon seinerzeit scharf kritisiert.″

Klaus und Heike Blömker
Osnabrück

Jede Verbesserung des ÖPNV ist hilfreich. Will man allerdings Autofahrer zum Umsteigen auf den Bus animieren, muss besonders eine bessere Anbindung der äußeren Stadtteile vorgenommen werden.

In der Innenstadt tut es oft auch das Fahrrad, oder man scheut die Parkplatzsuche für eine Kurzstrecke und nimmt lieber den Bus. Für Atter und andere Außenstadtteile ist das Rad sicher nur eine gelegentliche Alternative, eher als Freizeitaktivität.

Innenstadtverbindungen, die eine halbe Stunde dauern, lange Fußwege zu den Haltestellen und vorzeitiges Abfahren der Busse fördern nicht den Umstieg auf den ÖPNV, deshalb ist die Nachfrage der Bewohner in diesen Gebieten auch nicht so hoch wie gewünscht und beschränkt sich eher auf die gelegentliche Nutzung.

Notwendig sind mindestens sichere Umsteigeverbindungen (hier zum Beispiel: über das Landwehrviertel) mit Funkkontakt beziehungsweise Übergabe durch die jeweiligen Busse. Warum gibt es bei der neuen Linie 17 viele Haltestellen, an denen kaum jemand wohnt, im Ortskern aber keine Haltestelle im dicht bewohnten Bereich Bramkamp? Warum ist die Endhaltestelle Hellern-Nord nicht mit der Haltestelle , Lauburg′ verbunden und lässt eine Lücke zwischen dem Wohngebiet Hellern und einem viel frequentierten Restaurant klaffen? Hier ist ein Nacharbeiten dringend geboten.″

Klaus Thorwesten
Osnabrück

Diese schlechte Busanbindung (Linie 17) einmal pro Stunde könnte mit wenig Aufwand verbessert werden: Wenn man die schon vorhande Verbindung zwischen dem neuen Landwehrviertel und der alten Strothesiedlung ausbauen würde, circa 150 Meter...

Dann könnte die Linie M2 vom neuen Wendehammer (im neuen Landwehrviertel), welcher dann entfallen könnte, über die in der alten Strothesiedlung liegende Neumarkter Straße und die Straße , In der Strothe′ zur Haltestelle , Alte Strothesiedlung′ und weiter zum Ausgangspunkt Haltestelle , Landwehrstraße′ geführt werden. Vorteil: Alle Haltestellen haben einen zehnminütigen Anschluss statt 60 Minuten! Die Fahrstrecke würde sich nur geringfügig verlängern!

Helmut Rahe
Osnabrück
Autor:
Horst Rühl, Klaus und Heike Blömker, Klaus Thorwesten, Helmut Rahe


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