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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Klima und Stadtbild verbessern
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln CDU plötzlich grüner als die Grünen Union will Oase statt Parkplatz am Dominikanerkloster″ (Ausgabe vom 13. Februar) und Dominikanerkloster: Nabu fordert ökologisches Baukonzept″ (Ausgabe vom 19. Februar).

Da entdeckt die CDU plötzlich ihr grünes Gewissen. Und das ausgerechnet an einem Parkplatz, der von oben ohnehin fast wie ein Wald aussieht. Es ist also offensichtlich möglich, einen Parkplatz zu begrünen. Da fragt man sich doch, warum all die anderen Parkplätze der Stadt ökologischen Wüsten gleichen. […] Von den Wüsten rund um unsere Supermärkte und Betriebe brauchen wir da gar nicht sprechen. Wenn man die Stadt wirklich begrünen möchte, gibt es also deutlich bessere Objekte. Auch die vielen sonstigen kleinen Parkstreifen ließen sich problemlos begrünen. Warum gibt es zum Beispiel in der Hakenstraße direkt neben der Einfahrt zum Parkhaus Nikolaiort ein paar Parkplätze an der Straße? Wer dort parkt, kann doch auch problemlos ins Parkhaus fahren!

Schon hat man Platz für zusätzliche Bäume, die das Stadtklima und das Stadtbild verbessern! […]″

Burkhard Rethschulte
Osnabrück

Das Stadthaus 2 ist längst Realität. Es besteht aus dem ehemaligen Dominikanerkloster, heute unter anderem Sitz des Oberbürgermeisters und des Planungsamtes sowie der Kunsthalle, der imposanten ehemaligen Predigerkirche aus dem Westerberger Kalkstein. Für die Bebauung des ehemaligen Klostergartens, heute ein mit Bäumen bestandener Parkplatz, gibt es keine andere vernünftige Alternative, als den Fachbereich , Städtebau, Bauen und Wohnen′ zu zentralisieren. Der Fachdienst , Bauordnung′ residiert nämlich unter nicht zeitgemäßen Umständen an der Lohstraße in einem Nachkriegs-Wiederaufbau, der sowohl an unzureichendem Wärme- als auch einem mangelnden zeitgemäßen Brandschutz leidet. Sowohl die Bereiche , Stadtplanung′ wie , Bauordnung′ beraten Publikum, bestehend aus Bauschaffenden und Bauwilligen. Eine zentrale Anlaufstelle wäre deshalb geboten. Eine massive Bebauung entlang der Hasemauer mit U-förmigen Schenkeln vor dem Klosterbau mit Glasanbindung und dem Klingensberg ist vorstellbar. Ein großes Flachdach könnte Solaranlage und Begrünung, der entstehende Innenhof einen Großteil der vorhandenen Bäume mit viel Grün aufnehmen. An der Lohstraße sollte der Altbau durch einen drei- bis viergeschossigen Neubau für bezahlbares Wohnen von einer Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Osnabrück und für die Gastronomie ersetzt werden.″

Stefan Middelberg
Osnabrück
Autor:
Burkhard Rethschulte, Stefan Middelberg


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