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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Dominikanerkloster: Nabu fordert ökologisches Baukonzept
Zwischenüberschrift:
Für den Erhalt der grünen Finger: Naturschützer warnen vor leichtfertigem Umgang mit potenziellen Bauflächen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Pläne um die Bebauung des Parkplatzes am Dominikanerkloster sorgen seit Monaten für Diskussion. Im November vergangenen Jahres hatten sich Anwohner bei einem Bürgerforum strikt gegen Pläne ausgesprochen, wonach die Fläche mit Wohnraum oder einem dritten Stadthaus bebaut werden könnte. Geht es nach ihnen, so soll der 3000 Quadratmeter große Platz mit Bäumen und Büschen erhalten bleiben.

Der Naturschutzbund Osnabrück (Nabu) befürchtet einen zu leichtfertigen Umgang mit potenziellen Bauflächen, was zu einer Zersiedelung der Stadtrandbereiche und des Umlands führen könne. Wir können und sollten es uns nicht weiter leisten, so leichtfertig mit zentrumsnahen potenziellen Bauflächen umzugehen. Die Alternative wäre schließlich, die Stadtrandbereiche und das Umland immer weiter zu zersiedeln und die letzten grünen Finger immer weiter zu schrumpfen″, sagt Andreas Peters, Vorsitzender des Nabu Osnabrück.

Stattdessen müsse konsequent nach dem Grundsatz Nachverdichtung vor Neuausweisung im Außenbereich″ gehandelt werden.

Peters wünscht sich von CDU und BOB in Bezug auf deren Parkvorschlag ein ähnliches Engagement, wenn es um den Erhalt der grünen Finger geht, die immer wieder leichtfertig beschnitten werden. Diese seien nämlich als sogenannte Kaltluftschneisen die entscheidenden Faktoren für ein ausgeglichenes Stadtklima und nicht einzelne isolierte Inseln im rundherum bebauten Bereich. Hier müsse man laut Nabu klare Prioritäten setzen.

Sollte die Fläche bebaut werden, wogegen sich der Nabu nicht generell ausspricht, sollten möglichst viele Bäume erhalten werden, fordert der Nabu. Und ein neues Gebäude sollte ökologisch gebaut werden etwa mit Dachbegrünung und Solaranlagen. Wir regen an, zum Beispiel ein Modellprojekt anzugehen, in dem man Wohnen, Büros und Geschäfte mit höchsten ökologischen Standards verwirklicht. Dafür ließen sich sicherlich auch Fördergelder generieren″, sagt Peters.

Die Bebauungspläne für den Parkplatz am Dominikanerkloster seien eine große Chance für die ökologische Stadtentwicklung.
Autor:
Jakob Patzke


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