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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stadt prüft Böllerverbot am Zoo – und ein Zentralfeuerwerk
Zwischenüberschrift:
Oder eine Lasershow zu Silvester? Reaktion auf Brand im Krefelder Zoo
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Stadt Osnabrück macht sich schon jetzt Gedanken um das nächste Silvester. Es geht zum einen darum, den Zoo und das Tierheim zu schützen, zum anderen um die Idee, den Osnabrückern eine Alternative zum eigenen Böllern zu bieten.

Voriges Jahr gab es deutschlandweit Diskussionen um ein generelles Böllerverbot, das die Deutsche Umwelthilfe wegen der Feinstaubbelastung in knapp 100 deutschen Städten gefordert hatte auch an die Stadt Osnabrück richtete sich die Verbotsforderung.

Nur: Was bringt ein Verbot, das keiner einhält? Darüber hätten Stadt und Rat schon ausgiebig diskutiert, sagte Ordnungsdezernentin Katharina Pötter im jüngsten Feuerwehr- und Ordnungsausschuss. Auch waren die Schadstoffgrenzwerte in der Vergangenheit nicht so stark und oft überschritten, dass die Stadt ein Verbot hätte rechtfertigen können.

Ein generelles Böllerverbot ist in Osnabrück somit vorerst vom Tisch nicht jedoch zusätzliche Verbotszonen. Die Osnabrücker Grünen haben das Thema erneut auf die Tagesordnung des jüngsten Feuerwehr- und Ordnungsausschusses gesetzt und die Prüfung punktueller Verbotszonen gefordert, unter anderem auch in der Innenstadt und im Stadtwald.

Nach dem, was an Silvester in Krefeld im Zoo passiert ist, soll die Verwaltung noch mal prüfen, was möglich ist, um Tiere zu schützen″, begründete Diana Häs von Bündnis 90/ Die Grünen den Antrag ihrer Fraktion. Eine Himmelslaterne hatte in der Silvesternacht einen verheerenden Brand im Krefelder Affenhaus ausgelöst, mehr als 30 Tiere starben.

In unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern und Altenheimen sei das Abbrennen privater Feuerwerke an Silvester ohnehin verboten, erläuterte Pötter. Als Aufhänger für ein Verbot privater Feuerwerke im Bereich des Zoos oder auch des Tierheims könne die Stadt brandempfindliche Stoffe anführen. Wir werden bestimmt eine Regelung finden″, so Pötter.

Die SPD hatte noch einen ganz anderen Vorschlag: Die Stadt beziehungsweise das Stadtmarketing (OMT) soll prüfen, ob sie an Silvester nicht eine öffentliche Lasershow oder ein zentrales Feuerwerk anbieten könnte als Alternativangebot zur privaten Böllerei. Einzelne Supermarkt- und Baumarktketten hatten Ende 2019 schon angekündigt, Silvesterböller und Raketen aus dem Sortiment werfen zu wollen.

Beide Prüfaufträge also für punktuelle Böllerverbote und ein zentrales Feuerwerk erteilte der Ausschuss der Stadtverwaltung einstimmig.
Autor:
Sandra Dorn


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