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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Plastikflocken im Stichkanal: Stadt gibt Entwarnung
Zwischenüberschrift:
Grüne fordern Stellungnahme / Panne soll sich nicht wiederholen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Umweltbehörde der Stadt Osnabrück geht davon aus, dass vom Grundstück der Firma Grannex im Hafen keine Plastikflocken mehr in Hase und Stichkanal gelangen. Kürzlich war bekannt geworden, dass ein schadhaftes Sieb die Kunststoffrückstände vom Hof des Recyclingbetriebes nicht zurückgehalten hatte.

Durch den Regenwasserkanal waren die bunten Flocken vom Betriebsgelände entwichen. Eine bedauerliche Panne, hatte Grannex-Chef Markus Börger dazu erklärt. Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt hatte die Sache jetzt ein Nachspiel, weil die Grünen die Verwaltung um eine Stellungnahme gebeten hatten.

Nach den Worten von Detlef Gerdts, dem Leiter des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz, können die Flocken beim Umfüllen auf dem Hof frei werden. Schon 2018 sei mit dem Unternehmen vereinbart worden, dass zusätzliche Stahlsiebe eingebaut werden sollten, weil die Plastiksiebe in den Gullys allein nicht ausreichten, um ein Entweichen des Recyclingmaterials zu verhindern.

Bei starkem Regen ist es dann offenbar doch wieder passiert. Deshalb habe die Stadt auch einen Überlaufschutz vorgeschrieben ein senkrechtes Metallsieb, das alle vier Seiten eines Gullys überragt. Wir gehen davon aus, dass das jetzt halten wird″, erklärte Gerdts.

Kritische Fragen kamen von den Grünen. Die auf Fotos gezeigten Filter wirkten wie aus dem Bastelkeller″. Ob es denn nicht professionellere Lösungen gebe, um die Kunstoffreste zurückzuhalten. Gerdts zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass sich die Zwischenfälle nicht wiederholen werden. Im Übrigen handle es sich nicht um das berüchtigte Mikroplastik, sondern um relativ große Flocken, die schon beim Blick mit bloßem Auge auffallen würden.

Bildtext:
Das gehört nicht in den Stichkanal: Kunststoffreste am Ablauf der Firma Grannex.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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