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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Neubau empört Nachbarn
Zwischenüberschrift:
Abstand zur denkmalgeschützten Turnhalle strittig – Widerspruch gegen Genehmigung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Ein Neubauan der Hakenstraße empört die Nachbarn. Er entsteht in der Lücke zwischen dem alten Gebäude der Hauptschule Innenstadt und dem Nachbarhaus 9C. Überlegungen zum Denkmalschutz hatten die Stadt zunächst veranlasst, dem Bauprojektdie Zustimmung zu verweigern.

Drei Vollgeschosse hat die Stadt nun genehmigt, dazu ein zurückgesetztes Staffelgeschoss. Das Erdgeschoss werde aufgeständert und als Garage genutzt, sagt Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau. Um sich von der Nachbarbebauung abzusetzen, solle der Neubau möglichst transparent erscheinen. Er werde deshalb mit einer Glasfassade versehen.

Pläne mehrfach geändert

Die Nachbarn, die an dem Neubau Anstoß nehmen, halten gerade die Glasfassade für einen Fremdkörper zwischen den historischen Gebäuden, zu denen auch die Katharinenkirche und die Poggenburg gehören. Einwände wurden auch erhoben, weil die Sichtbeziehung zur denkmalgeschützten Turnhalle von 1901 nicht mehr besteht.
Die Doppelturnhalle, die mit jeweils einer Etage für Jungen und Mädchen gebaut wurde, gilt als wichtiges Zeugnis für die Kultur- , Geistes- und Sozialgeschichte der Zeit um 1900″, wie es in einem besonderen Hinweis″ an den Bauherrn formuliert ist. Denkmalpflegerisches Ziel sei es, das Erscheinungsbild des benachbarten Baudenkmals nicht zu beeinträchtigen. Aus diesem Grund habe die Stadt auf ausreichenden Abständen zwischen dem Neubau und der Turnhalle bestanden. Eine Bauzeichnung lässt erkennen, dass an der schmalsten Stelle sechs Meter zwischen beiden Gebäuden liegen.
Ein weiterer Kritikpunkt der Nachbarn ist die Höhe des neuen Baukörpers. Die sei aber konform zum gültigen Bebauungsplan Nr. 109 von 1978, sagt Stadtplaner Schürings. Mehr als einmal habe sich der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt mit dem Projekt an der Hakenstraße befasst und ihm nach mehrfacher Änderung zugestimmt. Schürings bestätigte, dass ein Nachbarwiderspruch gegen die Baugenehmigung vorliege. Sie werde aber noch nicht bearbeitet, weil die Begründung noch abgewartet werden müsse.

Bildtext:
Gegen diesen Neubau neben dem Schulgebäude an der Hakenstraße haben Nachbarn Widerspruch eingelegt.
Foto:
G. Westdörp
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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