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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Rad-Parkboxen jetzt in Betrieb
Zwischenüberschrift:
„Leuchttürme vernetzter Mobilität″ in Haste und Düstrup
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Fertig für den Umstieg: An zwei Haltestellen der Metrobuslinie M1 in Haste und Düstrup können Radfahrer ihre Velos jetzt in Parkboxen abstellen und in den Bus umsteigen. Die Mobilitätsstationen sollen zu Leuchttürmen vernetzter Mobilität″ werden, wie Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes bei der Freigabe sagte.

Was macht aus einer Haltestelle eine Mobilitätstation? Am Eberleplatz in Haste und der Buswende in Düstrup ließ die Stadt zwei Fahrrad-Parkhäuschen mit jeweils 40 Stellplätzen errichten. Sie sollen vor allem Berufspendlern die Gewissheit geben, dass ihre Fahrräder nach dem Umsteigen in den E-Bus sicher und trocken verwahrt sind. Am Eberleplatz stehen außerdem ein Carsharing-Fahrzeug (Stat-k) und eine Ladesäule für E-Autos zur Verfügung. Die Vernetzung von Rad, Bus und Carsharing kann dem zunehmenden Verkehrsaufkommen entgegenwirken und so insbesondere unsere Innenstadt entlasten″, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Wie funktioniert die Fahrradbox? Das Wichtigste vorweg: Die Nutzung ist kostenlos, zumindest in den ersten zwei Jahren. Nutzer müssen sich zunächst online (www.rad-bar-os.de) registrieren. Sie erhalten per E-Mail einen siebenstelligen Zahlencode, mit dem sie das Miniparkhaus öffnen können. Radler müssen vorab online einen Platz für 24 Stunden oder maximal eine Woche buchen. Die Stellplätze sind nicht zugeordnet, sondern frei wählbar.

Das Fahrrad sollte wie gewohnt auch in der Box abgeschlossen werden. rad-bar″ heißt die Radbox offiziell, die die Offenbacher Firma Stocker Design eigens für Osnabrück entworfen worden hat.

Was bietet die Fahrradbox an Extras? 16 Schließfächer stehen den Nutzern zur Verfügung, wo sie zum Beispiel Helm und Ausrüstung lagern können. Die Schließfächer haben Stromanschluss, damit Akkus von E-Bikes geladen werden können. Weitere Extras, die in den kommenden Wochen eingebaut werden: eine Luftpumpe und Werkzeug für kleine Reparaturen.

Was haben die Stationen gekostet? In die Mobilitätsstationen in Düstrup und Haste investierte die Stadt zusammen 430 000 Euro. 60 Prozent der Kosten trägt das Bundesumweltministerium im Zuge der nationalen Klimaoffensive. Die Stadt hat die Anlagen gebaut, betrieben werden sie von den Stadtwerken.

Wo wird es weitere Stationen geben? Eine kleinere Fahrradbox wird nach Angaben der Stadtwerke in Kürze″ am Nikolaiort/ Kamp in Betrieb gehen. 20 Räder finden dort in einer doppelstöckigen Anlage Platz. Darüber hinaus ist eine Mobilitätsstation mit 60 Stellplätzen am Sutthauser Bahnhof in Arbeit.

Bildtext:
Erster Test: Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (Mitte) parkt ein Rad in der rad-bar″ am Eberleplatz in Haste.
Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
Wilfried Hinrichs


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