User Online: 1 | Timeout: 01:54Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Baukräne müssen noch warten
Zwischenüberschrift:
Kommenderiestraße: OVG erklärt Bebauungsplan für unwirksam – Stadt bessert nach
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die einen sehen nur den Parkplatz, die anderen die Chance, zentrumsnah hochwertige Wohnungen zu errichten. Auf der Freifläche zwischen der Kommenderiestraße und der Johannisstraße sollten eigentlich längst die Baukräne stehen. Doch jetzt hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg den Bebauungsplan für unwirksam erklärt. Die Stadtplaner müssen nachbessern.

Das 4, 5 Hektar große Gelände befindet sich in Streubesitz. Von Anfang an erwies es sich für die Planer als schwierig, die Interessen der verschiedenen Eigentümerunter einen Hut zu bringen. Einer von ihnen hat eine Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan erhoben und jetzt vom OVG recht bekommen. Nach Ansicht der Richter sind den einzelnen Grundeigentümern nicht in einem ausgewogenen Verhältnis Baumöglichkeiten eingeräumt worden.
Weil der aktuelle Bebauungsplan von 2008 mit dem Urteil außer Kraft gesetzt wurde, lebt der jahrzehntealte Vorgängerplan wieder auf, wie es Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Städtebau, ausdrückt. Die Stadt legt aber großen Wert darauf, dass ein hochwertiger Wohnstandort in ruhiger Wohnlage″ entwickelt wird, wie es die vom OVG beanstandeten Pläne in ihren Grundzügen vorsahen. Deshalb will der Fachbereich Städtebau die Planung von 2008 auf der Basis des Gerichtsurteils überarbeiten.
Angestrebt wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen bebaubaren Flächen und Freiflächen zur Sicherung der angestrebten Wohnqualität″, heißt es in einer Vorlage, die der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt inzwischen gebilligt hat.
Die Stadt will den neuen Bebauungsplan möglichst schnell rechts sicher machen, weil sie noch auf Zuschüsse aus dem Sanierungsprogramm Soziale Stadt″ für den Rosenplatz hofft. Diese Mittel werden voraussichtlich nur noch bis 2014 oder 2015 verfügbar sein. Das Wohnprojekt entspreche jedenfalls den Sanierungszielen, sagt Schürings.

Bildtext:
Ein hochwertiges Wohnprojekt plant die Stadt auf dieser Fläche zwischen Kommenderiestraße und Johannisstraße. Ein Grundstückseigentümer hat ihr aber fürs Erste einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Foto:
Michael Hehmann
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


Anfang der Liste Ende der Liste