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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Virtuelle Reisen und fossile Rock-Legenden
Zwischenüberschrift:
Diese Ausstellungen gibt es in diesem Jahr im Museum am Schölerberg
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Mit der Sanierung des Hauses und dem Bau einer neuen Dauerausstellung ist zurzeit einiges los im Museum am Schölerberg. Dennoch wird es im kommenden Jahr drei Sonderausstellungen geben.

Die kleinsten Schönheiten des Meeres in 3-D: Das Ausstellungsjahr 2020 beginnt mit einer Fotosammlung der anderen Art. Zu sehen gibt es die zahlreichsten Bewohner der Meere: Einzeller. Die Mikrobiologen Heribert Cypionka, Eberhard Raap und Roland Verreet haben mittels Mikrofotografie drei Gruppen der Meeresbewohner dokumentiert: Kieselalgen, Strahlentierchen und sogenannte Kammerlinge. Das Besondere an der Ausstellung ist die Darstellungsform: Aus Fotoserien haben die Wissenschaftler mithilfe eines Computerprogramms 3-D-Bilder erstellt, die man durch spezielle Brillen betrachten kann. Besucher erwartet somit eine Welt voller abstrakter Formen und bizarrer Organismen.

Ab dem 16. Januar 2020 ist die Ausstellung im Museum am Schölerberg zu sehen.

Mission 2030 Globale Ziele erleben: Seit Jahrzehnten kämpfen die Vereinten Nationen für eine bessere Welt. Bis 2030 sollen weltweit insgesamt 17 nachhaltige Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals) wie Keine Armut″, Kein Hunger″ und Saubere Energie″ realisiert werden. Als Erlebnisausstellung bietet die Schau mehrere Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden: Besucher können in die Rolle von UN-Delegierten schlüpfen, diskutieren, ausprobieren und bestimmen, welche Entwicklungen für bestimmte Regionen die besten sein könnten und weshalb. Anschaulich wird Mission 2030″ auch durch Mitmachstationen, die unter anderem virtuelle Reisen in Länder wie Kambodscha, Ägypten und Guatemala ermöglichen. Wie schafft man es, sich als Mädchen in Kairo eine Stimme zu verschaffen? Welche Hürden müssen Jugendliche in Kambodscha auf dem Weg zu einer Ausbildung überwinden?

Diese und weitere Fragen können in dieser Ausstellung der Kinderrechtsorganisation Plan International ab dem 1. März 2020 im Museum am Schölerberg beantwortet werden.

Rock Fossils ja, es ist Liebe: Normalerweise benennen Paläontologen ihre gefundenen Fossilien nach Fundort oder Artzugehörigkeit. Doch unter den Wissenschaftlern gibt es nicht wenige, die neben den Versteinerungen auch harte Rockmusik lieben und ihre Funde dementsprechend benennen. Diese Ausstellung Rock Fossils″ verknüpft Geowissenschaften und Musikkultur: Ausgestellt wird beispielsweise ein fossiler Borstenwurm namens Kalloprion kilmisteri, benannt nach Lemmy″ Kilmister von Motörhead, oder auch ein Fischsaurier, der den klangvollen Namen Wacken-Ichthyo″ erhalten hat.

Mehr der ungewöhnlichen Namenspaten gibt es ab dem 18. September 2020 zu entdecken.

Bildtexte:
Rock Fossils ja, es ist Liebe: Kalloprion kilmisteri ist der Name dieses fossilen Borstenwurms. Benannt wurde er nach dem Frontmann der Band Motörhead Lemmy Kilmister.
Mission 2030: Die Besuchenden betreten das Modul und stehen mitten in dem Land und dem Ziel, dem es gewidmet ist. Im Fall von Guatemala ist das beispielsweise ein Klassenzimmer.
Fotos:
Rock Fossils/ Paul Bossenmaier, Plan International/ Kunstraum GfK
Autor:
Finja Jaquet


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