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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Busverkehr ist erhebliche Belastung für alle Beteiligten
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Radfahrer in der Klemme Konflikte auf der Bramscher Straße und auf der Knollstraße″ (Ausgabe vom 17. Dezember).

An einem ganz normalen Donnerstagmorgen, kurz nach 7 Uhr: Ich versuche, aus der Wittkopstraße über die Bramscher Straße in Richtung A 1 zu gelangen. So wie jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. An der Ecke Bramscher Straße Süntelstraße kommen sich mindestens vier Busse aus drei Richtungen in die Quere. Ich hänge dazwischen. Stillstand, nichts geht mehr. Die Busse haben sich total festgefahren. Dann ein freundliches Klopfen eines Busfahrers an mein Beifahrerfenster, ob ich denn auf den Bürgersteig ausweichen könne, dann hätten die Busse wenigstens zwei Meter mehr zum Rangieren. Gesagt, getan. Aber, als ich den Umweg über die Lindenstraße wieder auf die Bramscher Straße geschafft hatte, steckten die Busse immer noch fest.

Was für ein Irrsinn jeden Morgen! Dazu kann ich dem Autor Jann Weber nur beipflichten, dass auch die Ampelkreuzung stadtauswärts eine riesige Fehlkonstruktion ist. Nicht nur, dass für uns, ja auch autofahrende Anlieger, das verbotene Abbiegen in Richtung Innenstadt ein Ärgernis und einen nicht unerheblichen Umweg bedeutet, für Radfahrer ist diese Enge lebensgefährlich. Hinzu kommt, dass, wenn mal freie Bahn ist, sich kaum ein Autofahrer an Tempo 30 hält und die Bramscher Straße dann zur Rennstrecke wird.

Ich glaube nicht, dass ich die einzige Anwohnerin bin, die feststellt, dass der stark zugenommene Busverkehr, der damit verbundene Lärm und die Verkehrssituation mitsamt ihren Gefahren seit dem Umbau und der Einführung des neuen Buswegenetzes eine erhebliche Belastung für alle Beteiligten darstellt. Hat eigentlich mal jemand eine Umfrage unter den Busfahrern gemacht? Deren Meinung über das tägliche Chaos würde mich doch sehr interessieren.″

Anke Grändorf
Osnabrück

„[…] Ich fahre täglich von der Knollstraße nach Georgsmarienhütte mit dem Fahrrad zur Arbeit. Es ist ja schön, dass Autos einen Abstand von 1, 5 Metern zum Fahrrad einhalten sollen, doch wer hält sich denn daran, und wer überprüft das denn? Es muss wieder erst einmal etwas passieren, damit baulich etwas verändert wird. Warum folgt die Stadt hier nicht anderen Städten, die aus solchen Straßen wie der Knollstraße Fahrradstraßen machen?

Ich meide die Knollstraße inzwischen und nehme lieber einen Umweg in Kauf, nachdem ich auf Höhe der Verkehrsinsel an der langen Wand von einem Gelenkbus überholt wurde. Der Busfahrer hat wohl 1, 5 Meter mit 15 Zentimetern verwechselt. Es wäre schön, wenn außer schönen Worten endlich mal Struktur in die Verkehrswende käme. Da wird drei Jahre an der Knollstraße gearbeitet, und trotz der Hinweise im Vorfeld werden diese ignoriert, und die Fahrradfahrer gucken wieder in die Röhre.″

Claus Jädtke
Osnabrück

Bildtext:
Bedrängt auf der Knollstraße: Wo sich die Mittelinseln befinden, dürfen Autofahrer keine Radfahrer überholen. Und sie tun es doch. Dabei reicht der Sicherheitsabstand an diesen Stellen nicht aus.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Anke Grändorf, Claus Jädtke


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