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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Sanierung der Vehrter Landstraße auf 2022 verschoben
Zwischenüberschrift:
Zu viele Baustellen: Fürstenauer Weg und Bramscher Straße gehen vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Als vor drei Jahren die Elektro-Kartbahn am Nettebad gebaut wurde, versprach die Politik den Anwohnern, dass die Vehrter Landstraße zügig saniert wird, um den Verkehrslärm zu reduzieren. Jetzt ist klar: Die Anwohner brauchen noch mehr Geduld.

Die Betonpiste zwischen Haster Mühle und Haster Weg ist schon seit Jahren ein Ärgernis. Der Straßenbelag ist löchrig geworden, und die Fugen zwischen den Betonplatten erzeugen rhythmische Fahrgeräusche, die den Bewohnern der anliegenden Wohngebiete auf die Nerven geht.

Als die Stadtwerke Pläne schmiedeten, den Freizeitstandort Nettebad um eine Elektro-Kartbahn zu erweitern, keimte Protest unter den Anwohnern auf. Sie handelten der Politik das Versprechen ab, im Gegenzug die Vehrter Landstraße möglichst bald zu sanieren, um die Lärmbelästigung zu reduzieren. Vorrang hatte aber zunächst die Grundsanierung der Knollstraße, die nach dreijähriger Bauzeit im Oktober 2019 wieder freigegeben wurde. 2020 wäre nun die Vehrter Landstraße an der Reihe gewesen aber nun schiebt sich ein anderes Projekt dazwischen.

Der Fürstenauer Weg hat eine höhere Priorität, weil die Stadtwerke im Hafen einen Terminal für den Kombinierten Ladeverkehr (KLV) bauen wollen. Baubeginn soll noch 2020 sein. In der Anlage werden Container von der Bahn auf Lastwagen verladen und umgekehrt. Um den zusätzlichen Schwerlastverkehr sicher abzuwickeln, muss der Fürstenauer Weg zwischen Brückenstraße und Bramscher Straße umgebaut werden.

Großbaustellen auf Fürstenauer Weg und Vehrter Landstraße gleichzeitig darauf wollten sich die Baustellen-Koordinatoren der Stadt nicht einlassen. Wir würden Probleme mit dem Verkehr aus dem Norden bekommen″, sagt Mike Bohne, Leiter des Fachdienstes Straßenbau. Hinzu kommt, dass auch die marode Bramscher Straße dringend saniert werden muss. Die Prioritätenliste der Straßenbauer sieht deshalb so aus: 1. Fürstenauer Weg, 2. Bramscher Straße, 3. Vehrter Landstraße.

Noch nicht geklärt ist, wie die Bramscher Straße in Zukunft aussehen soll. Erwogen wird, sie zu einer Fahrradstraße zu machen, was allerdings Konflikte mit dem Busverkehr heraufbeschwört. 2020 wollen wir die konzeptionelle Planung abschließen″, sagt Bohne. Dann muss die Politik die finale Entscheidung treffen.

Das Geld für den Ausbau der Vehrter Landstraße zwischen Haster Mühle und Haster Weg steht bereit. 3, 45 Millionen Euro hat die Stadt dafür im Investitionsprogramm reserviert. im kommenden Jahr sollen die Planungen vorangetrieben werden, wie Oberbürgermeister Wolfgang Griesert kürzlich im Bürgerforum erklärte. 2022 und 2023 wird dann gebaut.

In den Haushaltsberatungen kamen alle Fraktionen überein, die angrenzenden Wohngebiete vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen Plan zu entwickeln, wie der Straßenzug Süntelstraße/ Hügelstraße/ Lerchenstraße wirksam vom Verkehr entlastet und die Verkehrsmittel des Umweltverbundes″ also Fahrräder und Busse beschleunigt und gestärkt werden können.

Bildtext:
An der löchrigen Betonpiste der Vehrter Landstraße ändert sich bis 2022 nichts.
Foto:
André Havergo
Autor:
hin


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