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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Die interessantesten Neueröffnungen
Zwischenüberschrift:
Rückblick auf die Geschäftswelt 2019
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück In der Osnabrücker Geschäftswelt gibt es ein Kommen und Gehen: Hier stellen wir Ihnen die prominentesten Neueröffnungen von Geschäften und Restaurants in Osnabrück vor.

1. Søstrene Grene

Einen regelrechten Ansturm erlebte die Kamp-Promenade im Mai dieses Jahres: Dutzende hatten sich in Reih und Glied aufgestellt, um die Eröffnung von Søstrene Grene″ mitzuerleben oder um einen der 150 Klappstühle zu ergattern, die das dänische Unternehmen den ersten 150 Kunden versprochen hatte.

Søstrene Grene setzt den Schwerpunkt des Sortiments unter anderem auf günstige, im skandinavischen Design gehaltene Gegenstände für die Inneneinrichtung. Die Firma wurde 1973 vom Ehepaar Knud Cresten Vaupell Olsen und Inger Grene in Aarhus gegründet. Auf Deutsch heißt der Name die Grene-Schwestern″. Diese Schwestern, Anna und Clara, sind fiktive Figuren, die auf Vorfahren von Inger Grene beruhen. Die eine legt der Legende zufolge vor allem Wert auf die Ästhetik, der anderen ist eher der Nutzen eines Produkts wichtig. Das Unternehmen wird inzwischen vom Sohn der Gründer geführt.

Ursprünglich sollte die Osnabrücker Filiale an der Krahnstraße heimisch werden, doch das ehemalige Ladenlokal von Prager & Wild″ steht nach wie vor leer. Nach einigen Verzögerungen entschied sich das Unternehmen dann für den Standort Kamp-Promenade.

2. Ballhaus

Neue Maßstäbe im Osnabrücker Veranstaltungsbereich setzte Alando-Macher Frederik Heede: Neben dem Alando Palais entstand über mehrere Monate hinweg nicht nur ein Holiday-Inn-Hotel, sondern mit dem Ballhaus auch eine besondere Veranstaltungslocation. Von Konzerten für 500 Personen über Lesungen bis hin zu kleineren Feiern ist vieles möglich in dem Komplex an der Ecke Niedersachsenstraße/ Pottgraben.

Das Ballhaus ist keine schlichte Mehrzweckhalle, sondern erfüllt durchaus auch ästhetische Ansprüche. 14 Meter hoch ist der Saal, er ist ausgestattet mit einer umlaufenden Galerie.

3. Hall of Fame

Ein Liebesfilm das war die Liaison zwischen der Cinestar-Gruppe und dem Vermieter der Kino-Immobilie am Osnabrücker Hauptbahnhof zuletzt nicht gerade. Erst gab es Streit um dringend nötige Modernisierungsarbeiten im Multiplexkino, später schloss das Cinestar am Theodor-Heuss-Platz für mehrere Wochen. Ein filmreifes Happy End gab es jedoch trotzdem. Nachdem bekannt wurde, dass die Cinestar-Gruppe ihr Kino endgültig schließen wird, sprang mit Anja und Meinolf Thies ein in Osnabrück durchaus bekanntes Paar in die Bresche.

Im Juni wurde bekannt, dass die Betreiber der Filmpassage an der Johannisstraße Osnabrücks größtes Kino übernehmen und das mit durchaus hohen Ansprüchen. Einen siebenstelligen Eurobetrag investierten die beiden in das etwas in die Jahre gekommene Kino, brachten es auf den aktuellen Stand und ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Kurz vor Weihnachten eröffnete das Hall of Fame″ standesgemäß mit dem Film Star Wars IX: Der Aufstieg Skywalkers″.

4. Dean & David

Für viele Stammkunden war die Nachricht im Februar ein Schock: Der Vermieter der Buchhandlung Zur Heide am Osnabrücker Adolf-Reichwein-Platz einigte sich mit seinem Mieter nicht auf eine Verlängerung des Vertrages.

Osnabrücks Traditionsbuchhandlung zog daher im Frühjahr an die Dielingerstraße, wo Inhaber Lennart Neuffer nun eine Erdgeschossfläche zur Verfügung steht.

In das Ladenlokal zog im Sommer die Münchener Restaurantkette Dean & David″ und setzt damit den Trend zur Gastronomie rund um den beliebten Spielplatz fort. Seither gibt es in der ehemaligen Buchhandlung Salate, Wraps, Currys und Bowls.

5. Sinn Leffers

Die Johannisstraße ist nicht erst seit dem abgelaufenen Jahr in gewisser Weise das Sorgenkind in der Osnabrücker Innenstadt. Eigentlich sollte die Sinn-Leffers-Filiale als Ankermieter in das neue Einkaufszentrum Oskar″ am Neumarkt einziehen doch die Planung durch den Investor Unibail Rodamco Westfield floppte bekanntermaßen. In der Theaterpassage fand das Unternehmen jedoch eine Übergangslösung: Bis auf Weiteres wird am Standort quasi ein Grundsortiment angeboten. Die Suche nach einem langfristigen Standort geht weiter.

Der Eigentümer der Immobilie plant mittelfristig, aus der Theaterpassage eine Gourmet-Meile zu machen. Bis es so weit ist und ein anderer Standort gefunden wurde, bleibt Sinn Leffers Übergangsmieter. Die einstige Sinn-Leffers-Immobilie an der Johannisstraße wird übrigens abgerissen und durch einen Hotelneubau ersetzt.

6. Upsprung

Zu einer Premiere für Osnabrück kam es im Frühjahr: In direkter Nähe zur Ikea-Filiale eröffnete Ende Mai Osnabrücks erster Trampolin- und Spielpark Upsprung″.

Auf rund 4000 Quadratmeter Fläche können Besucher seither hauptsächlich springen. Möglich ist das in der Ninja-Box, auf dem Bounce-Track, der Trampolinfläche mit verschiedenen Elementen sowie einem Kinderspielplatz.

7. Almhütte

Manch ein NOZ-Leser hielt die Nachricht zunächst für einen Aprilscherz: Doch am 1. April eröffnete tatsächlich Osnabrücks erste Almhütte am Fuße des höchsten Gipfels der Stadt.

Auf der Schotterfläche Vosslinke wagte Event-Unternehmer Christoph Sierp mit der Almhüttn Geißbock″ ein Experiment, das von den Osnabrückern durchaus angenommen wurde wenn auch nur rund drei Monate. Im Juni zog die urige Almhütte weiter nach Bad Iburg, wo sie noch heute steht.

8. Die Laterne

Drei Neueröffnungen binnen drei Jahren: Die Vorzeichen sind vielleicht nicht unbedingt die besten. Doch davon ließen sich Adnan Mousa und Hasan Abbarah nicht beeindrucken. Im April eröffneten sie an der Ecke Krahnstraße/ Hakenstraße ihr orientalisches Restaurant Die Laterne″.

Ihre Vorgänger hatten weniger Glück: Mit großen Zielen startete im Oktober 2017 zunächst das Saray″, ehe das Restaurant mehr oder weniger über Nacht geschlossen wurde. Das eigentlich von der Stadt vorgesehene Fastenbrechen musste kurzerhand umgelegt werden. Der Nachfolger, das Yar″, war ebenso schnell verschwunden, wie es gekommen war. Skurril: Für diesen Namen wurden offenbar die Buchstaben des Vorgängers neu zusammengesetzt.

Bildtext:
Unsere Auswahl unter vielen Neueröffnungen 2019 (oben, von links): Ballhaus am Alando, Kino am Bahnhof, Sinn-Leffers in der Theaterpassage, Søstrene Grene am Kamp sowie (unten) Upsprung in Hellern, die Almhütte in Bad Iburg, Die Laterne an der Krahnstraße und Dean & David in der ehemaligen Buchhandlung zur Heide.
Fotos:
Gründel, Westdörp, Martens
Collage:
Matthias Michel
Autor:
Sebastian Philipp, Corinna Berghahn


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