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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wann kommt die Bahnunterführung für die Atterstraße?
Zwischenüberschrift:
Lärmgutachten und Grunderwerb in Arbeit / Ratsherr freut sich: So weit waren wir noch nie
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Das Warten vor den Bahnschranken soll ein Ende haben: Die Stadt plant eine Unterführung für die Atterstraße und die Planungen schreiten voran.

Staus hinter den Schranken, das lange Warten, wenn mehrere Züge hintereinander die Straße queren, und gelegentlich auch Entsetzen darüber, wenn Rettungswagen mit Blaulicht zum Halten gezwungen sind: Seit mehr als vier Jahrzehnten sehnen die Eversburger für die Atterstraße eine Unterführung herbei ob als Fußgänger, als Radfahrer, Autofahrer oder Anwohner. Zusammengezählt sind die Schranken täglich viereinhalb Stunden geschlossen.

Inzwischen hat die Stadt grünes Licht gegeben. Die Unterführung soll kommen, und ein Plan ist in Arbeit. Die Kosten wurden bisher auf etwa zehn Millionen Euro geschätzt. Zahlen die Stadt, das Land und die Bahn jeweils ein Drittel? Vor einem halben Jahr hieß es im Bürgerforum, die Bahn habe wohlwollende Unterstützung im Sinne einer zügigen Projektbearbeitung″ signalisiert, obgleich ein eigenes Interesse beziehungsweise eine eigene Beteiligung verneint wurde″. Die Stadt führt regelmäßig Gespräche mit der Bahn.

Ulla Groskurt vom Bürgerverein Eversburg wollte wissen, wie weit der Plan gediehen ist. Der Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen″ antwortete im Bürgerforum für die Stadtteile Eversburg und Hafen, dass noch nicht klar sei, für welche Variante sich die Stadt entscheiden wird. Die Untersuchungen laufen demnach für drei Varianten.

Dazu gehören auch Gespräche zwischen einem betroffenen Spediteur und Stadtbaurat Frank Otte. Und die hätten zu einer weiteren Annäherung zum Thema Grunderwerb″ geführt, berichtete die Verwaltung. Derzeit werde ein Schallgutachten erstellt. Die Ergebnisse sie werden Anfang 2020 erwartet sollen eine Grundlage für die weiteren Pläne bilden. Erst danach könne die Verwaltung den Politikern in den Ausschüssen eine Vorzugsvariante präsentieren. Erst dann könne ein Ingenieurbüro einsteigen.

Wie sieht es mit der Kooperation der Bahn für die Bauphase aus? SPD-Ratsherr Heiko Panzer hatte die Verwaltung gefragt, ob die Stadt bereits mit der Bahn über die erforderlichen Sperrzeiten für den Schienenverkehr gesprochen hat. Nein, lautet die Antwort. Wegen des frühen Planungsstadiums sei es noch nicht möglich, Sperrzeiten bei der Deutschen Bahn zu beantragen.

Obwohl die Fragen offen bleiben, zeigte sich Heiko Panzer zufrieden mit dem Stand der Dinge und sogar erleichtert: So weit waren wir noch nie.″ Bis vor einem Jahr befürchteten viele Eversburger schon, es würde nie etwas werden mit der Bahnunterführung.

Bildtext:
Die Atterstraße in Eversburg ist ein Nadelöhr. Die Planungen für den Bau einer Unterführung nehmen Tempo auf.
Foto:
Archiv/ Jörn Martens
Autor:
Jann Weber


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