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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Nostalgie trifft Moderne im Zirkuszelt
Zwischenüberschrift:
Roncalli begeistert mit neuem Programm bei Premiere in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Drahtseilartisten, Akrobaten, Clowns und ein Roboter auch bei seinem sechsten Gastspiel begeistert der Roncalli-Weihnachtszirkus die Zuschauer mit spektakulären Darbietungen und einer verzauberten Zirkusatmosphäre. Das abwechslungsreiche Programm wurde bei der Premiere am Montagabend mit stehenden Ovationen gefeiert.

Mit einer schwungvollen Eröffnung begrüßten die Artisten die Zuschauer. In bunten Weihnachtsanzügen und - kleidern flogen sie zu Feliz Navidad″ dem Motto des Abends mit Flickflacks, Salti und Rädern über eine große Luftkissenbahn. Publikumsliebling Chistirrin wollte sich erst noch drücken, doch dann begeisterte der Clown ebenfalls mit einer Reihe von Flickflacks. Anschließend ging es eleganter und entschleunigter zu. Die ehemaligen Turner Joao und Marta forderten mit Handständen und Hebefiguren die Schwerkraft immer wieder heraus. So fließend und harmonisch die Bewegungen des Duos waren, desto rasanter wurde es mit Serghei und Rika. In beeindruckender Weise zeigten die beiden, wie akrobatisch ein BMX-Fahrrad sein kann. Liebevoll als erstes Date inszeniert, sprang Serghei im Takt zu Queens Bicycle Race″ mit seinem Rad immer wieder über Rika hinweg egal ob sie auf der Bank saß oder am Boden lag.

Es folgte der erste Auftritt der beiden Clowns, die den ganzen Abend über dem Publikum immer wieder Tränen in die Augen trieben. Gensi und Chistirrin zeigten, dass sie nicht nur Komik können, sondern auch jonglieren. In grauer Latzhose, weißem T-Shirt und roter Stupsnase schmiss letzterer Bälle, Ringe und Keulen durch die Luft und kam fast an die Profis heran, die anschließend die Manege betraten. Bei Faces″ flogen bis zu 15 Keulen in atemberaubender Geschwindigkeit durch die Luft. Selbst im Dunkeln, als nur noch die Keulen bunt leuchteten, griffen sie zielsicher zu.

Bei UliK Robotic″ traf dann die klassische Zirkusakrobatik auf die Moderne. Ein knapp drei Tonnen schwerer Roboter rollte in die Manege. An einer langen Stange der Maschine zeigte Artist Paul Herzfeld seine akrobatischen Künste. Scheinbar mühelos baumelte er kopfüber oder nur einhändig an der Stange. Dabei wirbelte ihn die Maschine im Kreis über den Boden oder hob ihn senkrecht bis zu neun Metern in die Lüfte. Angelehnt war die Darbietung an Charlie Chaplins Modern Times″.

Leichtfüßig auf Seilen

Auch nach der Pause ging es risikoreich weiter. Die Yeromenko Group wirbelte an drei Reckstangen durch den Zirkushimmel, während Geoffrey Berhault leichtfüßig auf zwei Drahtseilen balancierte, tänzelte und herumsprang. Bei seinen Salti auf den dünnen Drähten, vom Roncalli Royal Orchestra musikalisch punktgenau begleitet, stockte den Zuschauern der Atem.

In luftige Höhen zog es das Duo Red Lace″. Die Strapaten-Artistinnen Svetlana und Natalia schwebten teilweise nur von der Hand der anderen abgesichert durch den Zirkushimmel Auch Yang Fan zog es hoch hinaus. Der Gleichgewichtskünstler baute sich aus Metall-Stäben einen schwindelerregend hohen Turm, auf dem er wagemutige Handstände zeigte.

Aber was wäre der Zirkus Roncalli ohne seine Clowns? Weißclown Gensi und Chistirrin begeisterten das Publikum auch in der zweiten Hälfte. Während Gensi versuchte, einen Zaubertrick vorzuführen, wurde er immer wieder vom tanzenden und singenden Chistirrin gestört. Auch wenn er immer wieder rausgeschmissen wurde, gab der 28-Jährige nicht auf und heizte mit seinen Songs das Publikum an, bis eine La ola durch das Zirkuszelt schwabbte.

Zum Abschluss des vielfältigen und unterhaltsamen Programmes durfte natürlich der mittlerweile traditionelle Abschlusswalzer, für den die Artisten einige Zuschauer in die Manege holten, nicht fehlen. Die Clowns stimmten wieder Felic Navidad″ an, und die knapp 1500 Gäste sangen mit.

Bildtext:
Rauschendes Fest: Der Roncalli-Weihnachtszirkus hat am Montagabend in Osnabrück Premiere gefeiert.
Foto:
André Havergo
Autor:
Lea Becker


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