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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Keine Lösung für Radler in Sicht
Zwischenüberschrift:
Eigene Spur am Neumarkt fehlt immer noch
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Radfahrer haben am Neuen Graben und Neumarkt in Richtung Berliner Platz auch weiterhin keinen Platz für sich. Dabei hatte die Stadt Osnabrück das Problem bereits Anfang November lösen wollen. Doch die Lösung fehlt weiterhin.

Die Führung des Radverkehrs über die Busspur wurde zuletzt Ende der vergangenen Woche im Zuge der AG ÖPNV intensiv diskutiert″, teilte Claas Beckord, Leiter des Referats Strategische Steuerung und Rat, auf Anfrage unserer Redaktion mit. Die Stadtwerke sähen das aber kritisch: Das könne zu Konflikten zwischen Radfahrern und Bussen führen und den Busverkehr ausbremsen. Die Stadt hingegen will die Radfahrer auf der Busspur sehen und hält das für umsetzbar. Dieser grundsätzliche Zielkonflikt muss noch bearbeitet werden″, so Beckord.

Seit Langem müssen sich Auto- und Radfahrer eine Fahrbahn von der Stadthalle bis zum Landgericht teilen. Busse haben am Schloss sowie am alten Wöhrl-Gebäude und grünen Kachelhaus am Neumarkt eine eigene Spur, doch die ist für Radler tabu. Weil der Platz zu gering ist, wollte die Verwaltung ein Konzept erarbeiten und das in der Woche ab dem 4. November umsetzen. Tat sie aber nicht.

Offen sei zudem, wie der Konflikt zwischen Fahrzeugen, die vom Neuen Graben in die Lyrastraße abbiegen, und Radfahrern umgangen werden soll, so Beckord weiter. Bei einem Ortstermin, der kurzfristig erfolgen soll, solle nach Lösungen gesucht werden. Hieraus könnten sich auch noch neue Markierungen ergeben, die zunächst ausgeführt werden müssten, bevor die Freigabe am Neuen Graben erfolgen kann.″ An den Abstimmungsgesprächen seien die Stadtwerke Osnabrück beteiligt.

Beckord: Bleiben am Ball

Grundsätzlich sei es aber gelungen, trotz der schwierigen Gesamtsituation und der unklaren Perspektiven, eine Situation für den Umweltverbund Bus und Rad zu schaffen, die besser ist als die ursprüngliche vierspurige Verkehrsführung″, meint Beckord. Schließlich habe es am Neuen Graben in Richtung Landgericht bisher keinen Radweg gegeben und auch keine Busspur. Ich bin sicher, dass wir hier auch noch die letzten Fragen kurzfristig klären werden, um die Situation für die Radfahrer weiter zu verbessern.″

Allerdings hatte es zwischenzeitlich am Neuen Graben auf beiden Seiten der Lyrastraße mal einen provisorischen Radweg gegeben.

Ohne eine separate Radspur müssen Radfahrer auf der Fahrbahn fahren. So manch Autofahrer ignoriert den gebotenen Sicherheitsabstand und überholt Radler zu dicht. Es bleibt ein allgegenwärtiges Problem: Für Busse, Autos und Radfahrer ist nicht überall genug Platz.
Autor:
Jörg Sanders


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