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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Parkplatz vor der Haustür
Zwischenüberschrift:
Stadt plant Anwohnerparken in der vorderen Wüste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Die Stadt hat eine neue Prioritätenliste aufgestellt: Das Anwohnerparken soll zunächst in der vorderen Wüste und nicht im Katharinenviertel eingeführt werden. Einen genauen Zeitplan gibt es allerdings noch nicht.

Hintergrund für die veränderte Vorgehensweise ist ein Auftrag des Stadtentwicklungsausschusses vom März dieses Jahres: Die Verwaltung soll ein Konzept für den Bereich zwischen Rehmstraße, Bahnlinie, Parkstraße und Wallring aufstellen. Untersuchungen hätten nämlich gezeigt, dass es hier den größten Parkdruck″ gebe, berichtet Fachbereichsleiter Franz Schürings. Mit dem Anwohnerparken würden die dort wohnenden Menschen Vorrang beim Parken erhalten. Sie erhalten auf Antrag einen Ausweis, während Autofahrer ohne dieses Papier mit einem Knöllchen″ rechnen müssen. Bald wird es auch eine Bürgerbeteiligung geben, wobei der genaue Termin allerdings noch nicht feststeht.
Eine Befragung der Bewohner des Katharinenviertels habe hingegen keine eindeutigen Ergebnisse ergeben, erläutert Schürings. Bei einer möglichen Ausweitung des Anwohnerparkens könne nach der vorderen Wüste das Gebiet bis zur Martinistraße erweitert werden, als dritter Schritt käme schließlich das Katharinenviertel in Betracht.
Das müsse allerdings nicht geschehen, unterstreicht Schürings. Denn einbezogen in die Entscheidungen würden Ergebnisse von Bürgerbeteiligung und Parkraumuntersuchungen. Hinzu käme die Frage, wie sich ein erstes Anwohnerparken auf die angrenzenden Gebiete auswirkt. Sollten die Auswertungen ergeben, dass eine entsprechende Regelung auch für das Katharinenviertel sinnvoll sei, könnten die Untersuchungen hier ab Mitte kommenden Jahres beginnen.
Für eine entsprechende Berechtigung müssten die Anwohner genau 30, 70 Euro jährlich zahlen. Dieser Preis beruht auf einer Bundesgebührenordnung für Maßnahmen im Straßenverkehr, erläutert Norbert Obermeyer. Der Fachbereichsleiter kann auch erklären, was es mit den 70 Cent auf sich hat: Ursprünglich betrug die Gebühr 60 Mark und wurde nach der Euroeinführung auf die Zehnerstelle aufgerundet

Bildtext:
Im Katharinenviertel bleibt beim Parken zunächst alles so, wie es ist.
Foto:
Archiv/ Michael Hehmann
Autor:
Henning Müller-Detert


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