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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Das leistet das Stadtteilbüro im Schinkel
Zwischenüberschrift:
Anlaufstelle für alle Einwohner: Wer ein Problem hat, soll vorbeikommen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Im Juli hat das Stadtteilbüro im Osnabrücker Schinkel eröffnet. Es soll Anlaufstelle für Einwohner des Viertels sein, das in der Vergangenheit als Brennpunkt Schlagzeilen gemacht hat. Verschiedene Träger bieten zahlreiche Beratungsmöglichkeiten an.

Niedrigschwellig″ dieses Wort fällt öfter, wenn man mit den Menschen spricht, die seit einigen Monaten in dem Büro in der Tannenburgstraße 61 arbeiten. Wer ein Problem hat und nicht weiß, wie ihm wer wann dabei helfen kann, soll vorbeikommen. Idealerweise kann direkt etwas für ihn getan werden, ansonsten wird er an die zuständigen Stellen weitervermittelt.

Bei einem Tag der offenen Tür stellten sich das Büro und die dort angesiedelten Berater den Schinkelern vor. Die reichlich bürokratisch klingenden Städtebaufördermaßnahmen″ im Sanierungsgebiet Schinkel″ werden hier konkret und greifbar. Wir wollen einen Stadtteil stärken, der es verdient hat″, unterstrich Stadtbaurat Frank Otte: Es ist nicht so, dass der Schinkel ein besonderes Problemgebiet wäre, aber wir haben viele Möglichkeiten, das Quartier zu entwickeln.″ Man wolle Projekte anstoßen, die stabil genug seien, um später von alleine weiterzulaufen.

Verschiedene Träger

Ein Schwerpunkt ist das Thema Energie- und Immobilienberatung. Hier sind Gebäudebesitzer angesprochen, die ihre Häuser energetisch modernisieren wollen, aber auch Mieter, die ihren Energieverbrauch senken oder effizienter gestalten möchten. Wir geben einen ersten Einstieg in die Thematik″, sagte Christoph Schüle vom Unternehmen ICM, der jeden Dienstag und Mittwoch vor Ort ist. Interessenten können auch ohne Terminabsprache vorbeikommen. Schüle kann ihnen einen Weg durch den Dschungel der verschiedenen Förderverfahren zeigen und zum Beispiel Energie-Checks der Verbraucherzentrale oder Stromspar-Checks der Caritas vermitteln.

Der Fachdienst Jugend bietet individuelle Unterstützung für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 27 Jahren. Sevim Karakaya und ihre Kollegen helfen etwa beim Übergang von der Schule in den Beruf, suchen gemeinsam mit den Heranwachsenden Ausbildungsstellen und Jobs und stehen auch bei privaten Problemen mit Rat und Tat zur Seite. Mangelnde Sprachkenntnisse sind kein Hindernis″, versprach Karakaya. Sie selbst spricht neben Deutsch auch Türkisch und kann so Migranten wie den im Schinkel zahlreich vertretenen Bulgaren die vielfach der dortigen türkischen Minderheit angehören auf Augenhöhe begegnen.

Ältere Zuwanderer können sich an die Migrationsberatung der Awo wenden, die ebenfalls ein Büro in der Tannenburgstraße hat. Wir haben jeden Dienstag und Mittwoch eine offene Außensprechstunde″, sagte Ayca Avci. Diese werde gut angenommen. Zentrale, wiederkehrende Themen seien Wohnungs- und Arbeitssuche sowie aufenthaltsrechtliche Fragen.

Motto gesucht

Bei der Einladung zur Einweihung des Stadtteilbüros hatten die Verantwortlichen die angeschriebenen Einwohner des Sanierungsgebiets gebeten, sich an einem Mottowettbewerb zu beteiligen. Die Menschen sind eingeladen mitzubestimmen″, erklärte Nele Schapher vom Fachbereich. Gewinner wurde der Slogan Viele Farben eine Heimat″.

Bildtext:
Mit einem Tag der offenen Tür wurde das Stadtteilbüro Schinkel am Freitag eingeweiht.
Foto:
Gert Westdörp
Autor:
Raphael Steffen


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