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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Marienhospital kauft Volksbank-Zentrale
Zwischenüberschrift:
Bank zieht um: Was das für Kunden bedeutet und was das Krankenhaus plant
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Besitzerwechsel an der Johannisstraße: Die Volksbank Osnabrück hat ihren Hauptsitz an das Marienhospital verkauft und wird im kommenden Jahr in das neue Winkelhaus″ im Hafen umziehen. Das teilte die Bank am Montag mit.

Als wir unsere Zentrale in der Johannisstraße vor mehr als 50 Jahren bezogen haben, war das Bankgeschäft noch ein ganz anderes als heute″, sagt Volksbank-Vorstand Heiko Engelhard. Die technische Entwicklung habe das Bankgeschäft, die Arbeitsplätze und die Büroorganisation fundamental gewandelt″. In diesen Fragen stieß unsere jetzige Hauptstelle an der Johannisstraße immer stärker an ihre Grenzen, sodass wir uns letztendlich aus Wirtschaftlichkeitsgründen für einen Standortwechsel entschieden haben″, so Engelhard weiter.

Neubau geplant

Das Projekt könne nur realisiert werden, weil das Marienhospital Osnabrück (MHO) die Immobilie an der Johannisstraße übernehme. Es sei wichtig gewesen, die alte Bankzentrale einer guten Weiternutzung zuführen″, so Engelhard. Ein Leerstand hätte der Johannisstraße zu sehr geschadet. Deshalb ergänzen sich die Pläne unserer Bank und des Marienhospitals in idealer Weise. Ohne diesen glücklichen Umstand hätten wir unsere Überlegungen wahrscheinlich nicht so zeitnah realisieren können.″

Das Marienhospital will in den nächsten Jahren mit einem tief greifenden Neu- und Umbau beginnen. Wir werden an unserem jetzigen Standort einen kompletten Gebäudeteil abreißen und einige Bereiche auslagern dafür eignet sich das Volksbank-Gebäude ideal″, wird Werner Lullmann, Geschäftsführer der Niels-Stensen-Kliniken, in einer Mitteilung zitiert. Nach seinen Angaben werden das Labor sowie eine Praxis aus dem MHO an die Johannisstraße wandern. Dort sei ausreichend Platz vorhanden, berichtet Lullmann. Ein weiterer Vorteil sei die direkte Nachbarschaft zum MHO. So blieben die Wege kurz. Im zweiten Halbjahr 2020 will das MHO das alte Bankhaus übernehmen.

Im Juni hatte MHO-Geschäftsführer Johannes Düvel die Neubau-Pläne vorgestellt.

Der Neubau soll an der Stelle des heutigen Haupteinganges entstehen und sich bis zum alten Haupteingang an der Johannisstraße erstrecken. Eine hohe zweistellige Millionensumme will der Klinik-Verbund investieren.

Die Volksbank stellt sich mit dem Umzug neu auf, wie Bankvorstand Beate Jakobs erklärt. Die Privatkunden sollen zukünftig in der Filiale am Domhof (beim Theater) betreut werden. Dort sind wir mitten in der Stadt, und die Kunden können einen Besuch bei uns mit einem Innenstadtaufenthalt verbinden″, so Jacobs weiter. An der Johannisstraße bleibt eine Selbstbedienungsfiliale erhalten. Die Betreuung der mittelständischen Firmenkunden und die Arbeitsplätze der Verwaltung werden im Winkelhaus″ in der ehemaligen Winkelhausen-Kaserne an der Römereschstraße/ Netter Heide gebündelt.

Ab 2020 bezugsfertig

Das Winkelhaus″ ist ein architektonisch ausgefallenes Geschäftshaus in einer Grundstücksspitze der früheren Kaserne. Der Entwurf stammt wie beim Hasehaus am Neumarkt aus der Zusammenarbeit zwischen dem niederländischen Architekturbüro MAS architectuur und dem Projektentwickler Hoff und Partner aus Gronau. Der Innenausbau wurde auf die Bedürfnisse der Volksbank abgestimmt. Im Sommer 2020 soll das Gebäude bezugsfertig sein.

100 Volksbank-Mitarbeiter werden dort in Zukunft arbeiten. Außerdem entstehen im Winkelhaus″ eine Selbstbedienungszone mit Geldautomaten und Überweisungsterminal, Beratungsräume und eine neue Schließfachanlage mit etwa 900 Fächern. Ingo Hoff, geschäftsführender Gesellschafter von Hoff und Partner, ist überzeugt, dass die Volksbank mit dem Umzug für viele Jahre bestens aufgestellt″ ist. Das Gebäude bietet eine größtmögliche Flexibilität in der Raumaufteilung, nicht nur bei der Erstgestaltung, sondern auch für Anpassungen im Laufe der Nutzungszeit″, sagt Hoff.

Bildtexte:
Das blau-weiß-orange Logo wird bald weichen: Die Volksbank-Zentrale an der Johannisstraße ist verkauft.
Das Winkelhaus in der ehemaligen Winkelhausenkaserne im Osnabrücker Stadtteil Hafen.
Der geplante MHO-Neubau mit Haupteingang an der Bischofsstraße.
Foto:
Michael Gründel
Grafiken:
Hoff und Partner, BKSP
Autor:
Wilfried Hinrichs


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