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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Tempo 30 bewirkt das Gegenteil
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Zu wenig Tempo beim Lärmschutz? Rat für neuen Lärmaktionsplan, SPD und Grüne unzufrieden: Es ist zum Heulen″ und dem Kommentar Lauter″ von Wilfried Hinrichs (Ausgabe vom 7. Oktober).

Tempo 30 auf vierspurigen Hauptverkehrsstraßen ist meines Erachtens ein Horror für Autofahrer und Anwohner und führt nicht zum Lärmschutz, sondern im Gegenteil zur Lärm- und Staubelastung für uns alle.

Ein Paradebeispiel ist die lange Riemkerstraße in Bochum-Riemke. Bei gleichbleibendem Verkehr (bei Tempo 30) herrscht dort ein ständiges Stop-and-go an allen Ampeln.

Von normalem, langsam fließendem Verkehr und einer Lärmreduzierung kann dort nicht die Rede sein im Gegenteil. Die Abgase verpesten die Luft, und die Anwohner sind von dem Lärm der anfahrenden Autos genervt.

Wo die Experten ein wirksames Mittel zur Lärmreduzierung sehen, ist Tempo 30 sicher nicht die erste Wahl. Ein umfassender Masterplan , Verkehr und Umweltschutz′ (beinhaltet auch Lärmschutz und so weiter) könnte Rahmenbedingungen vorgeben, die unter anderem die Ausweitung separater Busspuren, zahlreiche Park-and- ride-Plätze beziehungsweise Parkhäuser an allen Einfallstraßen (und nicht mehr im Zentrum) umfassen, eine deutlich kürzere Taktung der Busse und so weiter.

Dem Einfallsreichtum unserer Stadtväter/- mütter sowie der Expertengruppen sind keine Grenzen gesetzt.″

Angelika Große Extermöring
Osnabrück

Als Anwohner des Bismarckplatzes möchte ich Sie auf eine weitere Geräuschquelle hinweisen, die auch mit , leise schwirrenden Elektrofahrzeugen′ weiter bestehen wird. Als man sich für das , historische Kopfsteinpflaster′ entschied, hat man nicht berücksichtigt, dass die Abrollgeräusche der superbreiten Autoreifen auch bei der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/ h deutlich höher sind als die Motorengeräusche. Es ist bei geöffnetem Fenster kaum möglich, eine Unterhaltung zu führen. Die Geräusche werden in Zukunft noch stärker werden, da jetzt schon viele Unebenheiten in der Fahrbahn sind, die sich Laufe der Zeit vergrößern werden.

Ich bin gespannt, welche Lösungen die Stadt für dieses Problem hat.″

Reiner Klarowitz
Osnabrück
Autor:
Angelika Große Extermöring, Reiner Klarowitz


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