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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ledenhof beschmiert
Zwischenüberschrift:
Anti-AfD-Parole auf Fassade erfordert schwierige Reinigung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Reichlich verspäteter Protest? Unbekannte haben den historischen Ledenhof mit Fight AfD″ besprüht. Dort war vor mehr als zwei Jahren eine Kundgebung der blauen Partei im Protest untergegangen. Die Reinigung ist aufwendig.

Fight AfD″ („ Bekämpft die AfD″) stand nun in großen, schwarzen Buchstaben auf der Fassade des Palas des Hauptgebäudes des Ledenhofs am Neuen Graben. Dahinter: das Anarchie-Zeichen. Der Stadt ist der Schaden an ihrem Gebäude bekannt, bestätigt Sprecher Gerhard Meyering auf Nachfrage. Wir haben dies zur Anzeige gebracht.″ Die Polizei konnte das auf Nachfrage bislang nicht bestätigen.

Wir haben verschiedene Reinigungsversuche unternommen, die Beseitigung ist nicht einfach″, so Meyering weiter. Die Farbe durch Abbeizen zu entfernen war nicht möglich, der Bereich wurde daher durch feines und schonendes Sandstrahlen gesäubert.″ Anschließend erhalte die Fassade neue Farbe. Den Schaden konnte die Stadt noch nicht beziffern. Er dürfte aber in die Tausende gehen.

Kein Schutzanstrich

Solchen Schmierereien steht die Stadt weitgehend machtlos gegenüber. Schutzanstriche seien nicht für jede Oberfläche geeignet, so Meyering weiter. Denn sie könnten zu einer Oberflächenveränderung führen, etwa die Diffusionsfähigkeit beeinträchtigen oder eine Farbveränderung hervorrufen. Der Ledenhof war mit mineralischem Anstrich gestrichen worden, und Schutzanstriche sind bei diesem Anstrichsystem nicht anzuraten″, sagt der Stadtsprecher.

Am 10. Juni 2017 hatte der AfD-Kreisverband eine Kundgebung am Ledenhof abgehalten. Die Veranstaltung ging im Protest der zahlenmäßig weit überlegenen Gegendemonstranten unter.

Die diagonale Bemalung des Gebäudes entspricht der historisch überlieferten Gestaltung. Heute befinden sich darin das Literaturbüro Westniedersachsen sowie die Deutsche Stiftung Friedensforschung.

Bildtexte:
Die schwarze Farbe ist bereits entfernt.
Ein neuer Anstrich ist erforderlich.
Fotos:
Michael Gründel
Autor:
Jörg Sanders


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