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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Osnabrück sucht einen Betonexperten für den Neumarkt
Zwischenüberschrift:
Besondere Bauweise verlangt besondere Kenntnisse / Baubeginn erst 2021?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Buskunden und Neumarkt-Bummler müssen sich auf ein längeres Provisorium einstellen. Der Umbau des Neumarktes wird wohl erst 2021 beginnen.

Die Stadt ist auf der Suche nach einem Beton-Sachverständigen, der der Verwaltung beim Bau des Straßenbelags auf Neumarkt und Johannisstraße beratend zur Seite steht. Nach mehreren Gesprächen mit den beiden beteiligten Planungsbüros stünden einige Namen im Raum, sagte Claas Beckord, bei dem im Rathaus alle Neumarkt-Fäden zusammenlaufen. Bis Ende des Jahres soll geklärt sein, wer der Stadt bei der Umsetzung der Betonbauweise am besten helfen kann.

Eigentlich sollte schon im Sommer mit der Neugestaltung des Neumarktes zwischen Hasehaus und Ledenhof sowie der Johannisstraße begonnen werden. Doch kurz vor dem Start grätschte das Beton-Problem vom Rosenplatz dazwischen. Auf dem Rosenplatz, der 2008 eine zweischichtige Betondecke erhalten hat, sind Risse aufgetreten, die die Planer vor ein Rätsel stellen. Bis heute ist unklar, wo der Fehler liegt.

Beton muss es sein, weil kein anderes Material den Belastungen durch die schweren Busse gewachsen wäre. Damit der Neumarkt keine Betonwüste wird, ist ein gestreifter Belag geplant ähnlich wie auf dem roten Rosenplatz. Wir bewegen uns bei der Bauweise außerhalb des üblichen Regelwerks″, sagte Claas Beckord unserer Redaktion.

Dem Regelwerk entsprechen würden große, durchgegossene Platten von 3, 60 mal 3, 60 Metern. Eine kleinteilige Farbgebung, wie es sie auf dem Rosenplatz gibt und auf dem Neumarkt geplant ist, lässt sich damit nicht herstellen. Deshalb wählten die Planer schmale Betonplatten (5 mal 1, 65 Meter), die in zwei Schichten verlegt werden. Die Methode stammt aus dem Brückenbau. Wichtig ist die perfekte Verbindung der beiden Schichten.

Der Betonexperte aus der Schweiz, der den Bau des Rosenplatzes damals betreute, kommt als Berater nicht erneut infrage. Die Stadt brauche eine Beurteilung von dritter Seite, lässt Beckord durchblicken.

Wie geht es weiter? Bis Ende des Jahres soll der Fachmann gefunden sein. Im ersten Quartal 2020 will die Stadt Klarheit über die Konstruktion des Neumarkt-Betonbodens geschaffen haben, sodass im Sommer die neue, europaweite Ausschreibung für den Umbau des Platzes rausgehen kann. Im Herbst/ Winter 2020 dürfte der Zuschlag ergehen. Realistisch wäre ein Baubeginn also im Frühjahr 2021.
Autor:
hin


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