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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
90 Schulen dürfen sich nun „Umweltschule″ nennen
Zwischenüberschrift:
Festakt und „Markt der Möglichkeiten″ in der Universität
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück 96 Schulen aus der Region Weser-Ems haben sich in den vergangenen drei Jahren engagiert, um den Titel Umweltschule″ tragen zu dürfen. Nun wurden die erfolgreichen Teilnehmer in der Universität Osnabrück ausgezeichnet. 90 Schulen erhielten die begehrte Auszeichnung, 14 davon dürfen sich darüber hinaus als International Eco School″ bezeichnen, weil sie den Nachhaltigkeitsgedanken zusammen mit internationalen Partnern verfolgen.

Für die frischgebackene Unipräsidentin Susanne Menzel-Riedl war es eine ihrer ersten Amtshandlungen, Grußworte an die Teilnehmer zu richten. Sie freue sich, dass es gleich bei einem ihrer ersten Termine um ein Projekt gehe, bei dem sich so viele Schüler und Lehrer für die natürliche Umwelt engagiert hätten. Es ist wichtig, die Schülerinnen und Schüler von Anfang an in den kritischen Diskurs aufzunehmen″, betonte Menzel-Riedl.

Schüler der Gesamtschule Schinkel sorgten für den musikalischen Rahmen des Festaktes, bei dem dem Publikum Projekte der Schulen präsentiert wurden. Unter anderem hatten sich die Schüler zum Thema jung hilft alt″ engagiert, in einer Schulimkerei eigenen Honig hergestellt sowie Projekte zum schonenden Umgang mit Ressourcen durchgeführt.

Gaby Willamowius, Staatssekretärin im Kultusministerium, lobte vor allem die Arbeit der Schüler und Lehrer für eine gerechtere, nachhaltigere und sozial verträgliche Lebensweise. Hier wird das umgesetzt, was wir im Bildungsauftrag formuliert haben″, fasste sie zusammen. Es sei besonders wichtig, dass das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmung der Schüler gefördert werde, um sie so zu Entscheidungen für eigenes Engagement zu motivieren.

Das Engagement von Jugendlichen und Kindern sei nicht außer acht zu lassen, sagte auch der Osnabrücker Grünen-Fraktionschef Volker Bajus, der in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Uwe Görtemöller gekommen war. Man sieht es an einer 16-jährigen Schülerin, die durch ihr eigenes Handeln eine große Bewegung ausgelöst hat″, sagte der Kommunalpolitiker in Anspielung auf die Aktivistin Greta Thunberg. Die bei dem Festakt vorgestellten Projekte zeigten, dass an den Schulen verstanden worden sei, dass die Welt vor zentralen Herausforderungen stehe.

Melanie Cronshagen von der IGS Melle, die sich als Koordinatorin der niedersächsischen Landesschulbehörde um das landesweite Projekt Umweltschulen″ kümmert, hob hervor, dass sich alle Schulformen beteiligt hätten, von der Grund- bis zur Berufsschule.

Bildtext:
Auf einem Markt der Möglichkeiten″ gab es Informationen über die einzelnen Projekte der Schulen.
Foto:
Elvira Parton

Umweltschulen in Stadt und Kreis

St.-Bernhard-Schule Rulle, Johannisschule Wallenhorst, Grundschule Am Langen Esch Quakenbrück, Schule am Berg Schledehausen, Elisabethschule Osnabrück, Lindenschule Melle-Buer (International Eco School, IES), Hauptschule Bramsche, OBS Bohmte, Domschule Osnabrück, Geschwister-Scholl-Oberschule Bad Laer, IGS Osnabrück-Eversburg, IGS Melle, Gesamtschule Schinkel Osnabrück (IES), Freie Waldorfschule Evinghausen, Ursulaschule Osnabrück, Angelaschule Osnabrück, Sophie-Scholl-Abendgymnasium Osnabrück, Gymnasium In der Wüste″ Osnabrück (IES), Artland-Gymnasium Quakenbrück (IES), BBS Osnabrück-Haste (IES), BBS am Pottgraben Osnabrück und BBS Bersenbrück (IES).
Autor:
Gerrit Tschierwitz


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