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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Die Mobilität der Zukunft wird irren Spaß machen″
Zwischenüberschrift:
Stadt und Stadtwerke versichern im Bürgerforum Atter: Osnabrück tut bereits viel für Klimaschutz und Verkehrswende
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Initiative Fridays for Future″, Busse in Atter und die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs im Bürgerforum Atter diskutierten jetzt Anwohner und Akteure der Stadt und der Stadtwerke über Klimaschutz und Mobilität.

Manfred Niemann und Paul Bartelt-Hirschberg vom Verein Bürgerforum für Umwelt und Soziales Atter″ nicht zu verwechseln mit dem von der Stadt einberufenen Bürgerforum hatten die Frage aufgeworfen, was die Osnabrücker Politik seit Entstehung der Initiative Fridays for Future″ gegen den Klimawandel unternommen habe und was sie zeitnah″ zu tun gedenke.

Sozialdezernentin Katharina Pötter hatte eine umfangreiche Stellungnahme des Fachbereichs Umwelt und Klimaschutz″ mitgebracht mit einer Auflistung der städtischen Initiativen seit Anfang der 1990er-Jahre. Dazu gehören der Masterplan 100 Prozent Klimaschutz″ mit mehr als 100 Vorhaben, zu denen eine Solaroffensive, ein Radschnellweg, ein regionaler Klimagipfel und Bildungsprojekte gehören. Und: Im Masterplan-Beirat , 100 Prozent Klimaschutz′ wurde inzwischen ein stimmberechtigter Sitz mit Vertretern der , Fridays for Future′-Bewegung besetzt.″

Wie Pötter weiter berichtete, hat der Rat zuletzt im September die Umsetzung eines Programms für das Stadtklima beschlossen unter anderem mit der Erhöhung des Grünanteils und einem Förderprogramm zur Begrünung von Dächern und Fassaden sowie zur Entsiegelung von Flächen.

Es war Annette Niemann vom Verein Bürgerforum für Umwelt und Soziales Atter″, die den öffentlichen Nahverkehr ins Spiel brachte: Sie vermisse in Atter Anreize für den Umstieg auf Busse″.

Tatsächlich sehen sich Anwohner in Atter im Hinblick auf den künftigen Zuschnitt des Busnetzes von der Stadt abgehängt. Stephan Rolfes von den Stadtwerken versicherte ihnen jedoch: Wir haben nicht das Ziel, Atter schlecht zu behandeln.″

Menschen in den Bus

Wilhelm Schmiemann-Kalkmann lenkte die Diskussion wieder auf das Thema Klimaschutz: Es geht doch darum, wie wir die Autos von der Straße bekommen und mehr Menschen mit dem Bus fahren.″

Diese Frage beschäftigt auch Rolfes, der darauf hinwies, dass sich in der Innenstadt jedes Jahr ein bis eineinhalb Prozent mehr Menschen aufhalten und es daher Lösungen mit dem öffentlichen Nahverkehr geben müsse. Und die bestehen für Rolfes in einem offensiven Angebotskonzept″.

Dagegen liefere eine Reduzierung der Tarife zumindest für sich genommen keine zusätzlichen Anreize für den Umstieg: Wir müssen erst das Angebot weiter ausbauen.″ Das nächste Ziel der Stadtwerke sei das Handy-Ticket mit einer App für die Best-Price-Abrechnung″, also für Fahrten, nach deren Ende automatisch der für den Fahrgast günstigste Tarif berechnet wird und nicht der, den er vor Antritt der Fahrt gebucht hatte.

Heiko Panzer, umweltpolitischer Sprecher der SPD, kündigte an, dass sich in den kommenden Jahren viel tun werde unter anderem auch mit fahrerlosen Bussen und mit Ideen wie der für den Sun-Glider, einer Schwebebahn mit Solarantrieb, die in der Region entwickelt werde.

Rolfes brachte das Smartphone als wichtiges Medium für den öffentlichen Nahverkehr ins Spiel. Er sieht es als individuelles Steuerungsinstrument″ für die Kombination vieler Möglichkeiten – „ vom Car-Sharing bis zum Sun-Glider″. Rolfes versprach: Die Mobilität der Zukunft wird irren Spaß machen.″
Autor:
Jann Weber


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