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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Kein Gebäude-Abriss für A-30-Ausbau
Zwischenüberschrift:
Gute Nachrichten beim zweiten Anliegerspaziergang in Hellern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Entwarnung für die Anwohner: Für den geplanten Ausbau der A30 auf sechs Fahrbahnstreifen soll in keine privaten Wohngrundstücke eingegriffen werden. Dies berichtete die Planungsbehörde beim zweiten Anliegerspaziergang″ entlang der Autobahn in Hellern und informierte die Teilnehmer über die geplanten Baumaßnahmen.

Als das Bundesverkehrsministerium im Bundesverkehrswegeplan festlegte, dass die A30 zwischen dem Autobahnkreuz Lotte und dem Osnabrücker Südkreuz auf sechs Spuren ausgebaut werden soll, begannen umgehend die ersten Planungsarbeiten. Zugleich startete die Landesbehörde einen offenen Bürgerdialog, wie er in Deutschland einmalig ist.

Nach dem ersten Anliegerspaziergang in Nahne und Sutthausen in der vergangenen Woche marschierten jetzt die Anwohner aus Hellern an der Trasse entlang und erfuhren an ausgewählten Haltepunkten von der Landesbehörde für Straßenbau, wie sich der Ausbau auf ihren Wohnort auswirken könnte.

Eine große Sorge in Hellern war, dass hier einige Gebäude in Mitleidenschaft gezogen würden″, sagte Frank Engelmann von der Landesbehörde für Straßenbau während des Spazierganges. Die Mitarbeiter der Landesbehörde bekräftigten jedoch, dass der Ausbau nur öffentliche Fläche berühre. Einzige Ausnahme sei ein Wohnhaus, dessen Fassade bereits heute die Lärmschutzmauer kreuze.

Im Streckenabschnitt Hellern soll die Straße symmetrisch um eine Fahrbahn je Richtung verbreitert werden. Um den Wohngebäuden möglichst fern zu bleiben, werden Stützwände an Böschungen errichtet. Obwohl die Planungen noch ganz am Anfang stehen, sind nach Engelmanns Angaben in seinem Amt schon Angebote von Anwohnern eingegangen, die ihre Häuser verkaufen möchten. Über solche Angebote können wir erst nachdenken, wenn wir eine Rechtsgrundlage geschaffen gehaben″, erklärte Engelmann. Aktuell sei die Behörde noch in der Vorplanungsphase. Und danach stünden zunächst Themen wie Umweltschutz und Lärmschutz an.

Auch den Anwohnern in Hellern brennt das Thema Lärmschutz unter den Nägeln″, wie Julia Barth von der Firma IKU-Dialoggestalter aus Dortmund sagte, die die Gespräche moderierte. Genaue Informationen können jedoch aktuell noch nicht gegeben werden. Fest stehe jedoch bereits, dass dort, wo bisher eine Lärmschutzmauer vorhanden ist, auch in Zukunft eine stehen werde. Die derzeitigen Lärmschutzwände stammen zum Teil noch aus den Fünfzigerjahren. Tim Böggemann von der Landesbehörde erklärte, dass damals Lärmschutzwände stückweise angebaut wurden. Moderne Wände seien effizienter und schützten deutlich besser vor Lärm. Dass man die Straße im Endeffekt gar nicht hört, können wir natürlich nicht versprechen″, so Böggemann. Detaillierte Infos zu diesem Thema wird die Landesbehörde bei einer separaten Veranstaltung geben, die 2020 stattfinden soll.

Bildtext:
An ausgewählten Haltestellen gab die Landesbehörde beim Anliegerspaziergang in Hellern Informationen zum Ausbau der A30 (von links: Frank Engelmann von der Landesstraßenbaubehörde und Julia Barth („ Die Dialoggestalter″).
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Viktoria Koenigs


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