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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Busse kehren in die Johannisstraße zurück
Zwischenüberschrift:
Bis der ÖPNV nach den Herbstferien wieder rollt, müssen Bussteige angelegt werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Sie kehren zurück: Ab dem 21. Oktober sollen wieder Busse durch die Johannisstraße fahren. Dazu bedarf es neuer Bussteige im Anlegen dieser hat die Stadt inzwischen einige Übung.

Nach den Herbstferien rollen die Busse wieder, wie die Stadt gestern mitteilte. Vom 23. bis 27. September bereitet die Stadt die Umstellung vor. Hierzu betoniert sie zwischen der Seminarstraße und dem Neumarkt beidseitig Bussteige. Hinzu komme eine Haltestelle vor der St.-Johann-Behindertenhilfe, die neu gepflastert werde.

Grund für die Wiederaufnahme der Johannisstraße in den Busfahrplan ist die Verzögerung der Neumarktumgestaltung. Ursprünglich sollte diese längst begonnen haben. Vorgesehen waren Betonplatten ähnlich wie am Rosenplatz. Doch weil die dortigen Platten schon nach wenigen Jahren Risse aufweisen, stoppte die Stadt die Ausschreibung der Neumarkt-Gestaltung. Sie will zuerst die Ergebnisse der Untersuchung am Rosenplatz abwarten. So fahren bereits seit dem 22. August wieder Busse über den Neumarkt.

Darüber hinaus hat die Stadt angekündigt, die Beleuchtungssituation in der Johannisstraße stellenweise zu verbessern. Konkret sollen mehrere sechs Meter hohe Leuchten zwischen dem Neumarkt und der Seminarstraße aufgestellt werden, sagte Simon Vonstein von der Pressestelle der Stadt auf Nachfrage. Es sei festgestellt worden, dass die Lichtsituation verbesserungswürdig″ sei. Die deutlich höheren Leuchten sollen dem entgegenwirken.

Der derzeitige Flickenteppich in der Johannisstraße bleibt aber vorerst erhalten. Das viele Geld für eine provisorische Instandsetzung spart sich die Stadt. Der Rat hatte jedoch Anfang dieses Monats ein Sofortprogramm für den vorderen Teil der Straße beschlossen.

Ebenfalls in den Herbstferien verlegt die Stadt den provisorischen Bussteig vor dem ehemaligen Sportarena-Gebäude etwas nach hinten also zum Gebäude hin. So soll mehr Platz geschaffen werden für die haltenden Busse sowie die Fahr- und Fahrradspur. Auch die Busse, die links in die Johannisstraße abbiegen, sollen etwas mehr Platz bekommen.

Im Zuge dieser Arbeiten soll die Busspur vor dem grünen Kachelhaus und dem ehemaligen Ypso-Gebäude zur Umweltspur″ erweitert werden, sagt Vonstein. Diese soll auch von Radfahrern genutzt werden können, die derzeit in Richtung Hasehaus keine eigene Spur haben.

Die Arbeiten am Neumarkt sollen bis zum 18. Oktober abgeschlossen sein.
Autor:
Jörg Sanders


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