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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Kaserne am Limberg wird bald abgerissen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Nur noch wenige Wochen, dann soll aus dem ehemaligen Kasernengelände am Limberg ein moderner Park mit Platz für Gewerbe, Freizeit und Sport werden″ so der Plan der Stadt Osnabrück. Dafür beginnen im Oktober die Abrissarbeiten. Zwei Jahre hat die Stadt Osnabrück für die Arbeiten eingeplant.

Die Stadt ist seit vergangenem Sommer über die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungs-GmbH Eigentümerin des britischen Kasernengeländes („ Mercer and Imphal Barracks″). Für den symbolischen Preis von einem Euro hat die Stadt das 70 Hektar große Gelände der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) abgekauft. Damit wurden auch die Mietverträge der 140 Nutzer übernommen.

Mit 25, 7 Hektar wird etwa ein Drittel des alten Militärgeländes zum Gewerbegebiet, aufgeteilt in 18, 8 Hektar im Norden und 6, 9 Hektar im Süden. Für den Umbruch verschwindet die militärische Vergangenheit, nur wenige Gebäude bleiben stehen.

Das Gelände am Limberg ist grün und hat in Teilen den Charakter eines Parks″, heißt es vonseiten der Stadt Osnabrück. Das bleibt am Limberg erhalten: Auf den verbleibenden öffentlichen 44, 4 Hektar sind Straßen, Grünflächen, Sport, Wald sowie Gebäude- und Freiflächen verteilt.

Die Gebäude, die ab Oktober mit Bagger und Abrissbirne entfernt werden, stammen aus der Zeit zwischen den 1950er- und den 1980er-Jahren. Ab dem Jahr 1945 hatten britische Streitkräfte das Gelände, auf dem zuvor in den Teuto-Metallwerken Munition hergestellt wurde, besetzt und ab 1950 eine Kaserne mit dem Schwerpunkt Logistik ausgebaut. Daher vermuten Experten, dass einige Gebäude mit Schadstoffen verunreinigt oder manche Areale mit Kampfmitteln belastet sein könnten.

Bis Ende 2021 sollen die meisten Gebäude abgerissen werden. Neuere Bauten wie die neue Sporthalle, eine ältere Turnhalle, die Kindertagesstätte, Lehr- und Übungsräume der Feuerwehr oder der Komplex, der von den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Osnabrück-Haste genutzt wird, bleiben dagegen erhalten. Ab Ende 2023 will die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) die gewerblichen Grundstücke vermarkten.

Die Gesamtkosten liegen nach bisherigen Kalkulationen bei rund 34 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten wird mit Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Stadtumbau West″ finanziert.
Autor:
maba


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