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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Was angesichts der Trockenheit zu tun ist
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Stadtbäume in Osnabrück leiden weiter unter der Trockenheit. Dagmar Lücke kann es nicht mit ansehen. Sie hat eine Initiative gegründet, um dem Dürre-Tod etwas entgegenzusetzen. Die Baumschulgärtnerin will Kenntnisse über den Umgang mit den gefährdeten Schattenspendern vermitteln und veranstaltet bis zum Oktober Baumspaziergänge. Der erste findet am Mittwoch am Limberg statt, Sonntag geht es durch die Gartlage.

Wir sind in eine andere Klimazone gerutscht″, konstatiert die Baumschulgärtnerin. Linden, Eichen, Buchen, Kastanien oder Ahornbäume in der Stadt seien der Hitze und der Dürre nicht gewachsen. Große Teile des innerstädtischen Bestandes drohten verloren zu gehen, wenn den Bäumen nicht geholfen wird durch Zurückschneiden und regelmäßiges Wässern, sagt die Expertin, die in Melle eine Bonsaibaumschule betreibt.

Beim ersten Treffen, zu dem Dagmar Lücke kürzlich aufgerufen hat, waren 40 Interessierte, zum zweiten kamen 20. Wer dazustoßen will, ist willkommen. Die Runde trifft sich das nächste Mal am Freitag, 30. August um 19 Uhr im Grünen Jäger.

Ihren ersten Baumspaziergang am Mittwoch widmet sie dem Zustand der heimischen Gehölze. Dabei geht es um das Überleben unter den schwierigen Bedingungen, wie sie derzeit herrschen. Am Limberg gebe es große Bestände heimischer Baumarten. Es werde deutlich, dass Alter, Standort, Wuchsform und Vergesellschaftung eine große Rolle für das Überleben der Bäume spielen, sagt sie (Treffpunkt am Mittwoch, 28. August, 17 Uhr, Eingangstor zur Kaserne an der Kreuzung Dodeshausweg/ Ickerweg, Dauer zwei Stunden).

Ein weiterer Baumspaziergang führt entlang der Schlachthofstraße und durch den kleinen Wald in der Gartlage. Dabei geht es um Linden und um die besondere Situation der Waldbäume (Treffpunkt Sonntag, 1. September, 14 Uhr, Treffpunkt am großen KME-Parkplatz Schlachthofstraße, Dauer eine Stunde).

Für alle, die noch Lust haben, geht es dann ab 15 Uhr weiter über die Klosterstraße in den Bürgerpark zum Hasefriedhof und zurück. Dabei stehen die Platanen und Alleebäume im Mittelpunkt. Dagmar Lücke veranschlagt für den zweiten Teil mindestens zwei Stunden. Für alle Baumspaziergänge bittet sie um Anmeldung unter der Mailadresse info@ dagmar-luecke.de.
Autor:
rll


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