User Online: 1 | Timeout: 03:37Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Möglichst viele neue Bäume pflanzen
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zu den Artikeln Das Dürreopfer am Hauptbahnhof″ und Helle Farben, mehr Begrünung und schattige Gassen″ (Ausgabe vom 26. Juli).

Größer könnte die Diskrepanz nicht sein: Während dringend mehr Grün in den Städten erforderlich ist, lässt Osnabrück den Alibi-Baum vertrocknen. Liebe Stadtverwaltung, immer, wenn ein Baum gefällt wird, gibt es heftige Proteste. Dabei wäre es gar kein Problem, wenn man nur genügend neue pflanzen würde. Aber daran hapert es seit Jahren ganz gewaltig. Warum werden nicht grundsätzlich bei Straßenumbauten möglichst viele neue Bäume gepflanzt?

Parkstreifen lassen sich zum Beispiel ganz einfach nach dem Prinzip: ein Baum, ein Parkplatz, ein Baum, ein Parkplatz [. . .] anlegen (lässt sich natürlich auch nachträglich realisieren). Dann erhält man automatisch eine schattige grüne Allee. Aber das würde ein paar Parkplätze weniger ermöglichen, und das kommt in der Gedankenwelt der Stadtplaner offensichtlich nicht vor.

Ich bin sicher, dass beim Umbau der Rheiner Landstraße kein zusätzlicher Baum vorgesehen ist, wurde ja bei Knoll-, Römeresch- und Meller Straße auch nicht gemacht. Dabei gäbe es an allen Straßen viele Stellen, an denen Bäume gepflanzt werden könnten. Man muss es nur wollen! [. . .] Warum müssen nicht die Supermärkte ihre Parkplätze mit genügend Großbäumen (bitte keine Alibi-Dekorationsbäumchen) bepflanzen, damit das bei diesem Wetter nicht eine Gluthölle wird (ob es da 250 oder 220 Parkplätze gibt, merkt man ohnehin nur am Haupteinkaufstag vor Weihnachten). Der neue Supermarkt an der Blankenburg ist mal wieder eine ökologische Wüste! Warum wird nicht jeder Betrieb verpflichtet, sein Gelände mit möglichst vielen Bäumen zu bestücken? Ist es wichtiger, das Firmenlogo von Weitem sehen zu können? [...] Bitte argumentieren Sie nicht, , die Gesetze und Verordnungen erlauben das nicht! Gesetze und Verordnungen lassen sich ändern, wenn man das will.′′

Burkhard Rethschulte
Osnabrück
Autor:
Burkhard Rethschulte


Anfang der Liste Ende der Liste