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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Zwischen Krieg und Glamour
Zwischenüberschrift:
Erich-Maria-Remarque-Realschüler stellten das Leben ihres Namensgebers vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Erich Maria Remarques Leben in 100 Sekunden? Cai Ellrich, Emmanuelle Riccardi und Jonas Kampmeier allesamt 17Jahre alt zogen Mäntel an, setzten Hüte auf und legtenlos. Eine ganze Woche lang hatten sich 16 Klassen dernach dem Schriftsteller benannten Realschule in der Wüste vor allem mit den glamourösen Facetten aus dem Leben Remarques beschäftigt. Sie stellten ihre Arbeiten vor. Dazu gehörte auch eine Langfassung auf der großen Bühne: Neunt- und Zehntklässler führten rundum das Thema auf.

Die Erich-Maria-Remarque-Realschüler begaben sich auf die Spuren des Schriftstellers. Sie interessierten sich für sein Leben in Osnabrück bis in die 1920er-Jahre, für seinen Weg zum Ruhm und für seinen Lebensstil. Jetzt präsentierten sie, was sie unter anderem in Interviews alles herausgefunden hatten das meiste an Stellwänden und manches als einmalige Aktion.
Zwar ist Erich Maria Remarque (1898–1970) mit seinem Roman Im Westen nichts Neues″ seit den 1920er-Jahren als Antikriegsschriftsteller bekannt geworden, doch in dieser Projektwoche sollte es einmal um den glamourösen″ Remarque gehen, wie Schulleiter Rolf Schiermeyer sagte.
Was war Remarque für einer? Mit dieser Frage hatten sich auch die Schüler des Theaterkurses beschäftigt und präsentierten eine Revue mit Tanz, Musik und Schauspiel. Sie setzten Texte von Remarque in Szene: von der Werbung für den Reifenhersteller Continental bis zur Episode aus dem Roman Der schwarze Obelisk″, von Notizen über Autorennen und Boxkämpfe bis zu persönlichen Briefen und Telegrammen.
Im Schriftverkehr mit seiner Geliebten Marlene Dietrich ging es nicht ausschließlich um Liebe, sondern auchwohl mal um Rindfleischbrühe, die ihm die Diva zur Genesung zubereitet hatte.
Auch Mitarbeiter des Erich-Maria-Remarque-Friedenszentrums am Markt waren zu Gast und genossen es offensichtlich, die Texte des Schriftstellers aus den Mündern Jugendlicher zu hören. Claudia Glunz etwa hatte die Schüler eine Woche im Friedenszentrumund in ihrer Schule unterstützt. Unter ihnen waren auch Cai Ellrich, Emmanuelle Riccardi und Jonas Kampmeier, die Informationen für ihre 100-Sekunden-Show brauchten. Und jetzt wollen alle drei mehr von Erich-Maria Remarque erfahren und lesen.
Die Erich-Maria-Remarque-Realschule stellt die Arbeiten aus der Projektwoche in ihrem Foyer aus. Anmeldungen für Interessenten unter Telefon 05 41/ 323-44 08 (montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr).

Bildtext:
Mit Hut und Stil: Cai Ellrich, Emmanuelle Riccardi und Jonas Kampmeier präsentierten das Leben von Erich Maria Remarque innerhalb von 100 Sekunden.
Foto:
Thomas Osterfeld
Autor:
Jann Weber


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