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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
IHK: Weiter Stress mit Baustellen
Zwischenüberschrift:
„Erreichbarkeit der City sicherstellen″
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Industrie- und Handelskammer (IHK) lässt in der Baustellen-Diskussion nicht locker und fordert von der Stadt, alles zu tun, damit die City für Autofahrer leicht erreichbar bleibe.

Zum Stichtag 30. Juni hat die IHK erneut die städtische Liste der Baustellen in Osnabrück ausgewertet. Die Zahl der Baustellen ist danach gegenüber dem Vorjahr von 21 auf 18 ebenso gesunken wie deren durchschnittliche Dauer von 290 auf 274 Tage.

Anlass zur Entspannung sieht die IHK darin aber nicht. Mit dem Beginn der mehrjährigen Bauarbeiten an der Rheiner Landstraße und der aktuell verschobenen baustellenbedingten Sperrung des Neumarktes zeichnet sich ab, dass sich die Verkehrssituation in den nächsten Jahren kaum verbessern wird″, so IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf. Er appelliert an die Planer und Baustellenkoordinatoren, die Erreichbarkeit der Innenstadt und der Gewerbebetriebe laufend sicherzustellen. Die Rücknahme der Umleitungen und die Rückverlegung der Bushaltestellen an den Neumarkt waren jetzt die richtigen Entscheidungen.″

Allerdings müsse bis zum Ferienende auf der Achse Neumarkt/ Neuer Graben weiter mit Staus gerechnet werden. Ebenso führe die bis zum 10. August angekündigte Baustelle auf der Dielingerstraße täglich zu Rückstaus auf dem Wall.

Der Rückgang der Baustellendauer hat der IHK zufolge einen rein technischen Grund: Sie beruht darauf, dass die Stadt die im Juli 2017 begonnene Sanierung und Neugestaltung der Bramscher Straße nun mit einem Baustellenbeginn am 11. Juni 2019 ausweist. Würde diese Baustelle mit ihrem tatsächlichen Beginn im Juli 2017 berücksichtigt, hätte sich die durchschnittliche Dauer der Baustellen noch einmal verlängert″, erklärt Graf.

Vor fast genau einem Jahr hatte IHK-Geschäftsführerin Anke Schweda das Baustellen-Management in Osnabrück scharf gerügt. Es mangele an weitsichtiger, verkehrsverflüssigender Planung″. Staus und längere Fahrtzeiten verursachten unnötig volkswirtschaftlichen Schaden. Seither beobachtet die IHK das Baustellengeschehen noch genauer.

Stadtsprecher Gerhard Meyering wirbt um Verständnis. Osnabrück befinde sich in einer Umbruchphase. In der ganzen Stadt warten veraltete Abwassersysteme auf Erneuerung, Breitbandtrassen werden verlegt, sich ändernde Mobilität erfordert veränderte Verkehrskonzepte, und neue Wohngebiete müssen an die öffentliche Versorgung angeschlossen werden″, so Meyerings Reaktion auf die Mahnungen der IHK. Baustellen dienen keinem Selbstzweck. Sie dienen dazu, die Stadt modern, lebenswert und konkurrenzfähig zu machen, und sind damit eine notwendige aber auch eine lohnenswerte Investition in die Zukunft.″
Autor:
hin


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