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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohnungen am Schinkelbad
 
Neue Wohnungen am Schinkelbad
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke planen Mehrfamilienhäuser und Gesundheitszentrum / Fertigstellung frühestens 2023
Artikel:
Kleinbild
 
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Stadtwerke Osnabrück gehen zurzeit in eine Wohnbauoffensive getragen vom Willen des Rates, dass die städtischen Tochterunternehmen etwas zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beitragen sollen. Am Schinkelbad plant das städtische Tochterunternehmen eine sogenannte Rahmenbebauung sprich die Errichtung von Wohnhäusern am Rand der großen Grünfläche, die südlich und westlich vom Gesundheitsbad im Besitz der Stadtwerke ist. Mit konkreteren Planzeichnungen wollen die Stadtwerke noch nicht an die Öffentlichkeit gehen, aber ein paar Ideen haben sie unserer Redaktion bereits erläutert. Dabei spielen altersgerechtes Wohnen und eine Erweiterung des Bades in Richtung eines Gesundheitszentrums eine Rolle. Auch Wohnhäuser sind angedacht.

Osnabrück Mehrfamilienhäuser, altersgerechtes Wohnen und ein Gesundheitszentrum am Schinkelbad: All das können die Stadtwerke sich vorstellen. Südlich und westlich des Bades ist dafür noch reichlich Platz.

Die Idee ist nicht neu: Schon Ende 2016 hatte der Rat den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan am Schinkelbad gefasst, da die Stadt dort Potenzial für die Schaffung von Wohnungen sah. Die einst als Liegewiese für das Bad angelegte Freifläche am Fußweg zwischen der Straße Im Wegrott und dem Heiligenweg wird nicht mehr benötigt, seit das Bad zur Gesundheitsoase umgewidmet wurde.

Neu ist, dass die Stadtwerke selbst auf ihrem Grundstück bauen wollen ob nun mit ihrer neuen Immobiliensparte oder möglicherweise für die geplante kommunale Wohnungsgesellschaft, das wird sich noch zeigen. Zur Erinnerung: Die Stadtwerke haben angeboten, die im Bürgerentscheid geforderte Wohnungsgesellschaft unter ihrem Dach zu gründen eine Idee, für die CDU, SPD und Grüne durchaus Sympathien zeigen.

So oder so: Rund 30 000 Quadratmeter groß ist nach Angaben der Stadtwerke das gesamte Schinkelbad-Grundstück, das den Stadtwerken gehört inklusive Bad, Grün- und Verkehrsflächen. Zwischen 6000 und 10 000 Quadratmeter soll die Bruttogeschossfläche betragen, also die Fläche, die unter anderem für Wohnungen, aber auch möglicherweise für Gewerbe und Gastronomie zur Verfügung stünde. Derzeit würden Bedarf und Machbarkeit geprüft, teilen die Stadtwerke mit.Gesundheitszentrum

Angedacht seien der Bau eines Gesundheitszentrums mit altersgerechtem Wohnen, das ans Bad angeschlossen werden könnte, und drei oder vier Mehrfamilienhäuser am Fußweg, erläutert Stadtwerke-Vorstand Christoph Hüls unserer Redaktion. Mit konkreteren Planzeichnungen will das städtische Tochterunternehmen noch nicht an die Öffentlichkeit gehen; der Bebauungsplan wird dafür noch angepasst werden müssen.

Wie viele Wohneinheiten dort tatsächlich entstehen können, auch dazu äußern sich die Stadtwerke noch nicht. Wir sind noch mitten im Planungsprozess, und die Planungen sind längst noch nicht abgeschlossen″, sagt Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer. Derzeit würden noch diverse Gutachten ausgearbeitet. In einem ersten Entwurf, den die Stadtwerke schon im Herbst 2018 im städtischen Finanzausschuss vorgestellt hatten, war noch die Rede von 70 Wohneinheiten.

Bislang war außerdem stets die Rede von einer Rahmenbebauung″, sprich einer Bebauung rings um eine Grünfläche, die in der Mitte erhalten bleiben soll. Wir sehen dort nach wie vor grüne Flächen″, betont Stadtwerke-Vorstand Christoph Hüls. Sie sind Bestandteil der grünen Infrastruktur für die Bürger im Stadtteil Schinkel.″2020 wird es konkreter

Zum Zeitplan: Die Stadtwerke hoffen, dass die Pläne Mitte 2020 konkreter werden und das Bebauungsplanverfahren starten kann. Frühestens 2023 sei mit der Fertigstellung der ersten Gebäude zu rechnen, so Hüls.

Planerisch sei das Projekt durchaus anspruchsvoll″, so der Stadtwerkevorstand. Einerseits wollen die Stadtwerke nicht riskieren, dass die Bebauung auf Kosten der Besucherzahlen im Bad geht, andererseits ist die Entwässerung auf dem Gelände kompliziert, und auch der Parkdruck ist hoch.

Damit auf dem Areal kein zusätzliches Regenrückhaltebecken nötig ist, hatte der Osnabrücker Rat schon im Januar die ersten Schritte für den Bau eines Regenrückhaltebeckens schräg gegenüber dem Schinkelbad in die Wege geleitet. Das Becken soll die gesamte nähere Umgebung entlasten.

Bildtexte:
Blick vom Dach: Rings um das Schinkelbad ist noch reichlich Freiraum vorhanden, auf dem die Stadtwerke sich eine Bebauung vorstellen können.
Das ist die ungefähre Fläche, die infrage kommt, Grünes soll allerdings erhalten bleiben. Karte: Google Maps, 2019, DigitalGlobe, GeoBasis-DE/ BKG, GeoContent/ Bearbeitung: Dorn
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Sandra Dorn


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