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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schinkel hat jetzt ein eigenes Stadtteilbüro
Zwischenüberschrift:
Ansprechpartner für das Projekt „Soziale Stadt″ stehen nun direkt vor Ort zur Verfügung
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Es tut sich etwas im Stadtteil Schinkel: Ein Jahr nachdem das 94 Hektar große Quartier ins Förderprogramm Soziale Stadt″ aufgenommen wurde, hat die Stadt in der Tannenburgstraße 61 nun ein Stadtteilbüro eingerichtet. Es wird das Herz der sozialen Stadt.

In den Büroräumen sitzen hinter der großen Fensterfront nun Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche und für Hausbesitzer, die eine energetische Sanierung planen. Auch der Fachbereich Städtebau ist im Stadtteilbüro vertreten. Von dort aus sollen ein Treuhänder und ein Quartiersmanagement die städtebaulichen und sozialen Projekte des Förderprogramms umsetzen.

Rund 15 Millionen Euro werden Stadt, Land und Bund in den kommenden zehn Jahren in den Stadtteil stecken. Städtebaulich geht es dabei um die Umgestaltung von Grünflächen, Plätzen und Spielplätzen sowie Straßen und Wegen. Auch Privatleuten, die bereit sind, ihre Häuser im Sanierungsgebiet zu modernisieren, winken Fördermittel.

Wer den Posten des Quartiersmanagers übernimmt, ist noch nicht offiziell, er oder sie werde aber voraussichtlich schon Mitte des Monats starten, sagte Simon Vonstein vom städtischen Presseamt. Das Quartiersmanagement dient als Schnittstelle zwischen Bewohnern, Stadtverwaltung und weiteren Akteuren wie zum Beispiel sozialen Trägern. Es soll eine kontinuierliche Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen gewährleisten.

Nicht nur aus dem Förderprogramm Soziale Stadt″ fließen Gelder in den Schinkel. Der Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien zieht mit dem Modellprogramm Jugend stärken im Quartier″ ins Stadtteilbüro ein. In den Quartieren Dodesheide-Ost und am Rosenplatz ist das Programm bereits vertreten, ab sofort kommt das Gebäude im Stadtteil Schinkel als dritter Standort hinzu. Ziel ist es, Jugendliche zu unterstützen, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. In dieser Anlaufstelle bekommen sie Hilfe, sich in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft zu integrieren. Niedrigschwellige Angebote sollen dabei helfen, die Kompetenzen und Persönlichkeit der jungen Menschen zu stärken. In dem neuen Büro arbeiten zwei sozialpädagogische Fachkräfte des Fachdienstes Jugend im Fachbereich für Kinder, Jugendliche und Familien.

In der ersten Förderperiode von 2015 bis 2018 hat der Bund das Programm Jugend stärken im Quartier″ am Rosenplatz und im Quartier Dodesheide-Ost gefördert. 319 junge Menschen wurden in dem Zeitraum dort unterstützt, 188 von ihnen positiv vermittelt. Das heißt, dass sie einen höherwertigen Schulplatz, einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle erhielten. Diese Möglichkeit erhalten ab sofort auch Jugendliche im Stadtteil Schinkel.

Der Fachbereich Umwelt und Klimaschutz wird mit einem zunächst auf drei Jahre begrenzten Projekt der energetischen Stadtsanierung in dem Stadtteilbüro vertreten sein. An mehreren Tagen in der Woche wird ein Sanierungsmanager dort als Ansprechpartner für Hauseigentümer und Mieter tätig sein. Neben individuellen Beratungen zu konkreten Sanierungs- und Energiesparmaßnahmen, deren Kosten sowie Möglichkeiten einer Förderung wird es Informationsveranstaltungen geben, in denen Fachleute spezielle Themen der energetischen Sanierung aufgreifen. Die bereits in der Konzeptphase begonnene Vernetzung von Bewohnern, privaten und gewerblichen Hauseigentümern und vielen weiteren Akteuren ist dafür ein wichtiger Baustein.

Bildtext:
In der Tannenburgstraße 61 finden die Schinkelaner nun diverse Ansprechpartner der Stadt (von links): Ute Fritsch-Riepe vom Fachdienst Umweltplanung, Nils Bollhorn vom Fachdienst Jugend, Anja Prüssner vom Team Stadterneuerung, Marco Brockmann vom Fachdienst Jugend, Stadtrat Wolfgang Beckermann und Sevim Karakaya vom Fachdienst Jugend.
Foto:
David Ebener
Autor:
Sandra Dorn


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