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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wohin mit den Fahrrädern?
Zwischenüberschrift:
Wo die Stadt Abstellplätze plant
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Mit dem Fahrrad in die Stadt und dann freuen sich die Fahrraddiebe? Erhard Fricke vom Bürgerverein Haste wollte im Bürgerforum für die Stadtteile Dodesheide, Haste und Sonnenhügel wissen, wie es um die Einrichtung neuer, sicherer und verfügbarer Fahrradabstellplätze″ in der Innenstadt bestellt ist und wie die bestehenden Parkhäuser einbezogen werden können.

Stadtbaurat Frank Otte erläuterte die verschiedenen Vorhaben. Er berichtete, dass die Anzahl an Radbügeln, die wir bräuchten, kaum in der Innenstadt unterzubringen″ sei: Es ist mühsam, aber wir bleiben weiter dran.″ Unter anderem seien mit dem Umbau des Neumarktes und des Adolf-Reichwein-Platzes auch weitere Radbügel geplant.

Die Möglichkeiten, Fahrräder in den Parkhäusern unterzubringen, sind nach Ottes Ansicht begrenzt: Dafür seien nur sehr wenige Parkhäuser″ geeignet. Im Parkhaus am Hauptbahnhof werde dies der Fall sein. Es sei nur selten voll ausgelastet. Die Stadt plant, dort im Untergeschoss eine große Radstation einzurichten. Im Erdgeschoss sei dies wegen der ein- und ausfahrenden Autos nicht möglich.

Für den Spätsommer plant der Fachbereich Städtebau für den Bereich Kamp eine Anlage mit Radboxen. Das Modell mit Mietplätzen in Fietsboxen″ wie an der Liebigstraße lasse sich zum Beispiel auf Unternehmen und Arztpraxen ausdehnen, meinte der Stadtbaurat. Bisher handelt es sich um ein Pilotprojekt, das aber möglicherweise ausgeweitet wird: Mit der Evaluation der Erfahrungen in Gartlage-Süd wird ein Vorschlag in die Ratsgremien eingebracht, wie das Konzept auch in anderen Stadtteilen umgesetzt werden kann.″

Um auf wenig Raum möglichst viele Fahrräder unterzubringen, plant der Fachbereich Städtebau automatisierte Fahrradhäuser″, die auch Bike-Tower″ genannt werden. Diese Fahrradtürme verglich Frank Otte mit den Autotürmen bei VW in Wolfsburg nur eben für Fahrräder und in Osnabrück. Ein solcher Fahrradturm ist demnach für den Hasetorbahnhof Altstadt geplant, vor allem für Zugpendler. Dort soll ein automatisches Parkhaus für Fahrräder zunächst ausprobiert werden. Otte kündigte an, dass die Innenstadt nach weiteren Standorten gescannt″ werde: Wir suchen.″

Der Fachbereich Städtebau will außerdem an den Mobilstationen an den Endhaltestellen zunächst der Buslinie M1 in Haste und Düstrup sowie am Sutthauser Bahnhof im Sommer weitere Möglichkeiten zum Abstellen von Fahrrädern schaffen sowohl mit Boxen als auch mit Bügeln in Käfigen.

Erhard Fricke hatte außerdem darauf hingewiesen, dass Fahrradbügel in der Innenstadt von Dauerparkern″ in Anspruch genommen werden. Aber was kann die Stadt dagegen unternehmen? Knöllchen gibt es für diese Fälle nicht, stellte der Stadtbaurat fest.

Bildtext:
So sehen die Fahrradboxen an der Liebigstraße aus. Es handelt sich um ein Pilotprojekt der Stadt.
Foto:
Hendrik Steinkuhl
Autor:
Jann Weber


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