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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Die Römerbrücke bekommt eine Partnerin
Zwischenüberschrift:
Bürgerforum diskutiert über die Verbindung zwischen Eversburg und Pye
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Sie ist 301 Jahre alt, besteht aus Bruchstein, umfasst drei Bögen und steht unter Denkmalschutz: Die Römerbrücke führt über den Altarm der Hase und verbindet die Stadtteile Eversburg und Pye. Bis zum Frühjahr 2020 soll neben ihr eine weitere Brücke gebaut werden für Radfahrer und Fußgänger.

Seit Jahren hatten sich Anwohner im Bürgerforum Pye für die Lösung eines Problems engagiert. Auf der schmalen Brücke fahren täglich 4500 Autos und teilen sich die Überfahrt mit Fußgängern und Radfahrern. Immer wieder kommt es zu Konflikten. Für eine Lösung kamen verschiedene Varianten ins Spiel. Die Stadt entschied sich dafür, den Autoverkehr weiterhin über die Römerbrücke zu führen und in unmittelbarer Nähe östlich von ihr eine etwa 25 Meter lange Partnerbrücke zu bauen, auf der Radfahrer und Fußgänger den Hase-Altarm überqueren können. Im Februar teilte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert den Pyern im Bürgerforum mit, dass in diesem Jahr 330 000 Euro für den Bau bereitstehen. Ende des Jahres soll der Bau beginnen.

Jetzt beschäftigte sich auch das Bürgerforum für die Stadtteile Eversburg und Hafen mit der Römerbrücke. John Komlosy aus Lotte fragte, warum die neue Brücke für Fahrräder und Fußgänger nicht außerhalb des Altarms gebaut werde. Die Verwaltung hatte diese Möglichkeit vor zwei Jahren geprüft und nicht weiterverfolgt. Alexander Bardenberg vom Fachbereich Städtebau antwortete dem Anwohner aus Lotte, dass diese Variante mit einem Umweg für Radfahrer und Fußgänger verbunden gewesen wäre und die erforderliche Fläche außerdem nicht der Stadt gehöre.

Heiko Panzer von der Eversburger SPD befürchtet, dass Autos künftig schneller über die Römerbrücke fahren werden als bisher ohne Fußgänger und Radfahrer werde sich dort die Gesamtsituation″ ändern. Die Verwaltung hatte gemessen, dass 85 Prozent der Autos dort nicht schneller als 38 Stundenkilometer fahren. Da sich das ändern könnte, wünscht sich Panzer Möglichkeiten zur Entschleunigung. Die Verwaltung berichtete, dass bereits Aufpflasterungen und Einengungen angeordnet worden″ seien. Mehr sei nicht vorgesehen.
Autor:
Jann Weber


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