User Online: 1 | Timeout: 09:12Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
„Amprion blockiert Erdverkabelung″
Zwischenüberschrift:
Landrat Lübbersmann trifft Bürgerinitiative
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bissendorf Bei einem Treffen mit der Bürgerinitiative Keine 380-kV-Freileitung am Teuto″ in Bissendorf hat Landrat Michael Lübbersmann laut Pressemitteilung der Initiative deutlich gemacht, dass der Landkreis weiterhin alles daransetzen werde, die Stromtrasse unter die Erde zu bekommen.

Für die Initiative zeigte Christian Bräke dem Landrat die Auswirkungen der Trassenplanung (Abschnitt Wehrendorf Umspannanlage Lüstringen) bei einem Termin im Bereich Wasserschloss Schelenburg/ Schledehausen und Wissingen/ Oberjeggen. Mit dabei waren auch Bürgermeister Guido Halfter und Vertreter des Rates der Gemeinde Bissendorf.

Die Bürgerinitiative kritisierte die vorliegende Planung des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers Amprion, die eine massive Beeinträchtigung für Natur, Landschaft und Mensch bedeute. Mit der bisher ausschließlich im Bereich der Umspannanlage Lüstringen vorgesehenen Erdverkabelung missachte Amprion den vom Gesetzgeber mit der Novellierung des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG) 2015 verfolgten Willen, heißt es in einer Pressemitteilung der Initiative.

Lübbersmann wird darin wie folgt zitiert: Wir haben uns von Beginn an intensiv für eine Erdverkabelung eingesetzt.″ Durch die Intervention mehrerer Landkreise auf Initiative des Landkreises Osnabrück hin sei es bei der Novellierung überhaupt erst gelungen, Erdverkabelung als Pilotprojekt beim Umbau der Trassen zu ermöglichen. Seitdem kämpfen wir darum, dass der erreichte Handlungsspielraum auch genutzt wird.″ Der Druck auf die politisch verantwortlichen Akteure in Berlin müsse weiterhin aufrechterhalten werden, waren sich Landrat und Bürgermeister laut Mitteilung einig.

Entscheidend ist, dass wir die Leitung in die Erde bekommen″, stellte Lübbersmann fest. Doch bisher blockiert das Unternehmen.″ An der gesetzlichen Aufforderung im Energieleitungsausbaugesetz, die Erdverkabelung ausdrücklich auch pilothaft zu nutzen, komme jedoch auch Amprion nicht vorbei.

Der Landkreis werde die Einhaltung der gesetzlichen Abstandsregelungen bei jedem Gebäude kritisch prüfen. Insbesondere in den Außenbereichen seien die gesetzlichen Abstandsregelungen zwingend einzuhalten.

Bildtext:
Vor-Ort-Termin in Bissendorf.
Foto:
Initiative
Autor:
pm, hpet


Anfang der Liste Ende der Liste