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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Grüne Dächer und neue Lebensräume
Zwischenüberschrift:
Bewerber für den Naturschutzpreis 2019 gesucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die Natur in ihrer vielfältigen Eigenart soll auch zukünftigen Generationen erhalten bleiben. Firmen können ihren Beitrag dazu leisten. Sie stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Naturschutzpreises, den die Stadt Osnabrück und die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück gemeinsam vergeben.

Durch den Wettbewerb und mit einem Preisgeld von insgesamt 7500 € möchten die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und die Stadt Osnabrück die Firmen auszeichnen, die aus eigenem Willen entsprechende Maßnahmen zur Erhaltung der Natur realisiert haben. Ob auf dem Firmengelände angelegte Blühwiesen, nachhaltig gestaltete Verkehrsflächen, Fassaden- oder Dachbegrünungen die Möglichkeiten einer nachhaltigen Gestaltung des Firmengeländes sind vielfältig. Gleichzeitig sollen gute Projekte zur Nachahmung anregen. Hauptziel sei es, nicht mit der Größe, sondern der ökologischen Nachhaltigkeit des Projekts zu überzeugen. Der Wettbewerb wird dabei finanziell durch die Haarmann-Stiftung unterstützt.

Auf Firmengeländen gibt es viele Möglichkeiten, Nachhaltigkeit zu fördern. So können Dächer oder Fassaden begrünt werden, um das Gebäudeklima zu verbessern und die Energiekosten zu senken. Gleichzeitig wird ein Lebensraum für unsere heimische Flora und Fauna geschaffen. Stützmauern, Treppen oder Böschungssicherungen können beispielsweise als Trockenmauer gestaltet werden. Diese bietet Moosen, Farnen, Wildbienen und Echsen einen idealen Lebensraum.

Verkehrsflächen können mit wasserdurchlässigen Belägen versehen werden, sodass der Boden nicht weiter versiegelt wird. Als Umsäumung solcher Flächen eignen sich Bäume, Wildsträucher oder Blühstreifen, durch die sich neue Biotope entwickeln. Weitere mögliche Maßnahmen sind beispielsweise der Verzicht auf Dünger und Pestizide bei der Pflege, die Installation von Nisthilfen, die Anlage von Teichen, Tümpeln oder Versickerungsmulden sowie das Pflanzen von Solitärbäumen.

Bis zum 3. Juli können Bewerbungen mit einer kurzen Beschreibung des Projekts und optional auch mit einer Fotodokumentation eingereicht werden. Auch Vorschläge sind willkommen. Bewerbungen aus dem Landkreis Osnabrück können an die Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück, Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, oder per Mail an naturschutzstiftung@ lkos.de gesendet werden. Bewerbungen aus dem Osnabrücker Stadtgebiet nimmt der Fachbereich Naturschutz und Landschaftsplanung der Stadt Osnabrück, Hannoversche Straße 6–8, 49084 Osnabrück, oder per Mail unter umwelt@ osnabrueck.de entgegen.

Bildtext:
Grünes Beispiel: Bei einem Pavillon auf der Landesgartenschau wurde ein Dach begrünt.
Foto:
Landkreis Osnabrück
Autor:
Sophie-Charlotte Radwan


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