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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Wenn die Stadt ein Kita-Projekt scheitern lässt
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Lösung für Kita-Chaos wird teuer 2, 8 Millionen Euro für Provisorien, Eltern müssen weiter bangen″ (Ausgabe vom 9. Mai).

Einer der nächsten Wege junger, pflichtbewusster Eltern führt nach dem Kreißsaal direkt ins Stadthaus, um dort sein Kind als Einwohner anzumelden. Warum ist zu diesem frühen Zeitpunkt eine Krippenplatzanmeldung nicht möglich? Warum nutzt die Stadt diese Daten der Einwohnermeldebehörde nicht erfolgreich? Warum wartet die Stadt erst die Zahlen des Onlineanmeldeverfahrens ab, um aktiv zu werden? Warum plant die Stadt Krippenplätze so kurzfristig? Alle diese Fragen stellt man sich als Eltern, wenn man bei der Krippenplatzvergabe leer ausgeht.

Um rechtzeitig vorzusorgen, engagiert man sich kurz nach Geburt in einer Elterninitiative zur Neugründung eines Kindergartens mit 40 Plätzen im Osnabrücker Westen. Ein Osnabrücker Kindergarten wollte hier mit der Stadt Osnabrück ein fertig renoviertes Dreifamilienhaus langfristig anmieten, um in der Nachfrage nach Betreuungsplätzen etwas beizutragen. Der Vermieter, Inhaber eines Handwerkbetriebes, reservierte dieses Dreifamilienhaus jetzt fast zwei Jahre lang, entzog es somit dem Osnabrücker Immobilienmarkt und wartete zuletzt täglich geduldig auf die Baugenehmigung zum Kindergarten in Eigenregie seines Handwerkbetriebes.

Seit über einem Jahr liegen hier die Pläne vom Architekten auf dem Tisch, die Umnutzung von Wohnhaus zum Kindergarten ist da, Eltern planen hier ihren Beitrag zur Innen- und Außenausstattung und investieren viel private Zeit. Ganz zuletzt, wo alles fertig geplant ist und die Eröffnung pünktlich zum 1. August 2019 möglich wäre, fällt der Stadt auf, dass hier die Infrastruktur mit Zuweg und Lärmschutz nicht ausreicht.

Die Stadt hat meines Wissens den Vermieter hier allein für den Ausbau 300 Meter öffentlichen Zuwegs mit über 300 000 Euro konfrontiert und damit das Projekt scheitern lassen. [...]

Ingmar Kühner
Osnabrück
Autor:
Ingmar Kühner


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