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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Reichwein-Platz soll für Fahrräder frei bleiben
Zwischenüberschrift:
Stadtbaurat Frank Otte will keine Änderung / Diskussion im Bürgerforum
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Der Betreiber der Gaststätte Bottled″ wird auch in Zukunft seine Außentische an der Osterberger Reihe aufstellen können. Das wurde nun auch noch einmal im Bürgerforum Innenstadt bestätigt. Eine Schiebe-Pflicht für Radler soll es dort aber auch künftig nicht geben.

Stadtbaurat Frank Otte berichtete den Teilnehmern des Bürgerforums, dass sich die Verwaltung mit den Anliegern verständigt habe. Demnach soll der Platz so umgestaltet werden, dass die Möglichkeiten zum Aufstellen der Tische für die Außengastronomie alle erhalten bleiben″. Im Herbst soll die Umgestaltung des Platzes beginnen. Am heutigen Donnerstag wird sich aber auch der Stadtentwicklungsausschuss noch einmal mit dem Thema beschäftigen.

Mehrere Tage lang hatte Bottled″-Inhaber Henrik Schrage befürchtet, dass er nach der Umgestaltung des Platzes auf 11 seiner 21 Außentische verzichten muss. Die Verwaltung plante dort Bügel zum Abstellen von Fahrrädern. Nachbarn solidarisierten sich mit Schrage, Politiker sprachen sich über Parteigrenzen hinweg für den Erhalt seiner Außengastronomie aus.

In der Zwischenzeit hat die Verwaltung an einem neuen Konzept gearbeitet. Darin soll laut Otte auch Raum für 80 Fahrrad-Stellplätze in Form von Bügeln enthalten sein. Es sei wichtig, dass wir alle Zielgruppen optimal bedienen″.

Es geht am Adolf-Reichwein-Platz allerdings derzeit nicht nur um das Abstellen von Fahrrädern, sondern auch um den Radverkehr als solches so hatte der Inhaber von Miele Kerber″, Thomas Richter, im Gespräch mit unserer Redaktion moniert, dass dieser Bereich zwar eine Fußgängerzone ist, diese aber ausdrücklich für Radfahrer zur Durchfahrt freigegeben wurde. Gerade im Sommer gebe es dort immer wieder gefährliche Situationen.

Bei der Fahrrad-Freigabe soll es dennoch bleiben, betonte der Stadtbaurat nun im Bürgerforum. Die Osterberger Reihe sei Teil der Ost-West-Achse für Radfahrer aus dem Katharinenviertel in die Innenstadt. Dass Radfahrer in der engen Gasse zwischen Eltern, Kindern, Tischen und Servicekräften nicht absteigen müssen, kritisierten indessen auch einige Besucher des Bürgerforums. In der benachbarten Fußgängerzone sei das doch schließlich auch der Fall, stellte Marius Meinert fest. Und die sei ebenfalls ein Teil der besagten Ost-West-Achse. Dann könnten die Radfahrer doch wohl auch die kurze Strecke auf der Osterberger Reihe schiebend zurücklegen.

Doch der Stadtbaurat will nicht alles über Verbote″ regeln, wie er sagte. Offenbar gelinge am Reichwein-Platz die gegenseitige Rücksichtnahme: Wenn es voll ist, schieben die Radfahrer ihre Räder″, hat Otte beobachtet. Außerdem sei eine offizielle Regel hier nicht immer angemessen so spreche etwa im Winter oder bei schlechtem Wetter nichts dagegen, dass Radfahrer in die Pedale treten.

Dass es zumindest am Rande des Adolf-Reichwein-Platzes auch Abstellbügel für Fahrräder gibt, ist für Otte wichtig: Wir wollen Vorteile für Fahrräder schaffen und die Möglichkeit bieten, dass sie abgeschlossen werden können.″

Bildtext:
Fußgängerzone, aber Fahrräder frei″ bei dieser Regelung soll es nach dem Willen von Stadtbaurat Frank Otte auch bleiben.
Foto:
David Ebener
Autor:
Jann Weber


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