User Online: 1 | Timeout: 01:05Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Radbügel oder Bistrotische?
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Radbügel wichtiger als Bistrotische? (Ausgabe vom 13. Mai).

Der Plan, den Adolf-Reichwein-Platz umzugestalten, ist grundsätzlich zu begrüßen. Eine Umgestaltung sollte aber auch zu einer Aufwertung des Platzes führen. Im letzten warmen Sommer habe ich den Platz mehrfach mit meinen Enkeln besucht, die den schönen Spielpatz sehr zu schätzen wussten! Genauso wichtig für die Athmoshäre des Platzes war allerdings auch das gastronomische Angebot. Dies trug dazu bei, dass sich nicht nur die Kinder dort wohlfühlten, sondern ein Mix aus allen Altersgruppen den Platz zu einem Anziehungspunkt in der Innenstadt machte.

Nicht einzusehen ist aus meiner Sicht, diesem Platz einen Teil seiner Attraktivität zu nehmen und Plätze zum Verweilen für Radbügel zu opfern. Radfahrer, die in die Innenstadt fahren, sind in der Regel auch so mobil, dass es kein Problem sein dürfte, ein paar Meter von zum Beispiel der Katharinenkirche in die Fußgängerzone zu gehen. Die Atmosphäre des Platzes sollte unbedingt erhalten bleiben und nicht den Radbügeln geopfert werden.″

Friedhelm Simon
Osnabrück

Ich kann es kaum glauben, dass man vorhat, am Adolf-Reichwein-Platz, wo so viele Menschen gern mit und ohne Kinder die Außengastronomie nutzen, Tische zu entfernen! Machen wir es den Selbstständigen, die in der Stadt hohe Mieten zahlen, so schwer wie möglich und beklagen dann, dass die Innenstädte veröden! Es gibt mit Sicherheit einen Platz, wo ein paar Fahrradständer nicht so viele Schäden anrichten und nicht so sehr die Optik stören.

Wer kommt denn schon wieder auf die Idee, dass die Bügel wichtiger sind als die Menschen? Denn so sieht es auch an der Endhaltestelle in Düstrup aus! Eine riesige neu gepflasterte Fläche für einige Fahrradbügel! Die Grundschulkinder müssen dafür zehn Meter weiter an der Straße Am Gut Sandfort an düsterer Stelle auf dem Fußweg ohne Wartehäuschen oder Ähnliches im Regen und Matsch auf ihren Einsatzbus warten!

Doris Ricke
Osnabrück

Die Verwaltung der Stadt Osnabrück bekleckert sich in der letzten Zeit nicht wirklich mit Ruhm. Die Fahrradbügel vor dem ehemaligen Ladengeschäft der Buchhandlung , Zur Heide′ sollen abgebaut werden, damit die Restaurantkette , Dean & David′ ihre Außengastronomie aufbauen kann. Im Gegenzug plant die Stadt, die Bügel vor dem , Bottled′ zu errichten, wodurch circa die Hälfte der Tische dort entfallen würde. Ich habe mittlerweile das Gefühl, dass lokale Anbieter der Stadt ein Dorn im Auge sind und sie lieber auf große Ketten setzt, wie sie mittlerweile in jeder Großstadt ansässig sind. Dadurch verliert die Stadt jedoch ihren individuellen Charakter. Wann lernt die Stadt Osnabrück endlich dazu? Eine clevere und zukunftsorientierte Stadtplanung sieht anders aus.″

Timm Schaer
Osnabrück

Bildtext:
Für Gäste oder Radfahrer?
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Friedhelm Simon, Doris Ricke, Timm Schaer


Anfang der Liste Ende der Liste