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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Viel geredet, wenig gemacht
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Der Highway für Fahrräder″ (Ausgabe vom 10. Mai).

Nach dem Motto , Der Elefant kreißte und gebar eine Maus′ soll nun der , Radschnellweg′ von Osnabrück nach Belm eröffnet werden. Ankündigung eines durchgehenden Radschnellweges von Osnabrück bis Belm: Tatsache ist, den gibt es nicht. Ankündigung einer vier Meter breiten Fahrbahn: Tatsache ist, das trifft nur an wenigen Stellen zu. Ankündigung der Vorfahrt für Radfahrer auf dem Schnellweg bei Straßenkreuzungen: Tatsache ist, das gibt es nicht. Ankündigung von durchgehender Straßenbeleuchtung: Tatsache ist, das gibt es nicht. Ankündigung der kurzfristigen Befreiung von Schnee und Eis im Winter: Ich bin mal gespannt.

Stellt man einmal die Ankündigungen und die errichteten Tatsachen gegenüber, so stellt man fest: Viel Gerede und fast nichts gemacht oder sind für das wenige, was hergestellt wurde, etwa 6, 5 Millionen Euro aufgewendet worden, wie zu Beginn der Maßnahme angekündigt wurde?

Mir geht es nicht darum, dass unbedingt so viel Geld für den Radweg ausgegeben werden muss. Mir würde auch ein vernünftig befahrbarer Radweg abseits des motorisierten Verkehrs reichen wenn er denn gepflegt würde. Er muss auch nicht durchgehend beleuchtet sein. Aber wenn man vonseiten der Verwaltung und Politik solche Ankündigungen macht, sollte schon einmal eine grobe Planung existieren, ob das Projekt auch so durchgeführt werden kann. Wie war das mit der Bevorrechtigung für Radfahrer bei Straßenkreuzungen gegenüber den Autos auf den zu kreuzenden Straßen? Wenn man sich beispielsweise die Verkehrsdichte auf dem Haster Weg an der Bahnbrücke ansieht, erkennt man sehr schnell, dass bei einer Bevorrechtigung für kreuzende Radfahrer riesige Rückstaus der Autos entstehen würden. Hier wäre nur eine Fahrradbrücke sinnvoll. Die gleichen Probleme treffen auf den Ickerweg zu.

Viele solcher Punkte, die vorher anscheinend von den hoch bezahlten Fachkräften nicht berücksichtigt wurden, wären noch zu nennen.″

Manfred Schawe
Belm

Bildtext:
Der Radschnellweg zwischen Osnabrück und Belm ist fertig.
Foto:
Michael Gründel
Autor:
Manfred Schawe


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