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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Stress auf der Schreberstraße
Zwischenüberschrift:
Anwohner ärgern sich über Autos / Ende eines Provisoriums?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Autos auf Rad- und Fußwegen: Anwohner der Schreberstraße, der Weidenstraße und der Ohnesorgestraße drängten im Bürgerforum für die Stadtteile Kalkhügel und Wüste erneut auf Verbesserungen.

Vor allem freitags und samstags kommt es zwischen der Martinistraße und der Weidenstraße offenbar oft zu gefährlichen Situationen dann zieht ein Lebensmittelmarkt mit internationalen Spezialitäten besonders viele Kunden mit ihren Autos an. Anwohner bezweifelten, dass der Parkplatz des Lebensmittelhändlers ausreichend groß ist. Doch die Verwaltung hat ermittelt, dass er die geforderte Anzahl an Stellplätzen bereithält was einige Nachbarn aber nicht überzeugt: Sie vermuten, dass auch benachbarte Firmen den Parkplatz für Kunden und Mitarbeiter nutzen.

Das geht einfach nicht mehr″, fand Ursula Haar, die sich über parkende und fahrende Autos auf Rad- und Gehwegen beklagte. Auch CDU-Politikerin Brigitte Neumann sprach von einem größeren Handlungsbedarf″, zumal es sich um eine wichtige Verkehrsader″ handele.

Stadtbaurat Frank Otte berichtete: Das Problem ist uns bekannt.″ Der Verkehrsaußendienst kontrolliere die Straße zu unterschiedlichen Zeiten, aber: Wir finden nicht jeden Übeltäter.″ Demnach ist der Verkehrsaußendienst dort auch freitags und samstags unterwegs, nachdem Anwohner bereits vor einem Jahr im Bürgerforum auf die Situation aufmerksam gemacht hatten.

Welche Möglichkeiten gibt es außerdem? Otte brachte auch Poller ins Spiel: Die Verwaltung untersuche derzeit, inwieweit solche Hindernisse hilfreich wären. Für die Weidenstraße kämen sie jedenfalls nicht durchgängig in Betracht. Darüber hinaus stehe vor den Sommerferien eine Befragung in dem Quartier bevor: Von dem Ausgang hängt es ab, ob die Stadt dort ein Bewohnerparkgebiet einführt. Darüber werde die Verwaltung die Bürger mit Hauswurfsendungen informieren.

Von der Martinistraße aus gesehen, ist die Schreberstraße breit angelegt. Die vier Spuren verjüngen sich aber nach wenigen Metern in Richtung Wüstensee. Hier ist in den 1970er-Jahren ein Plan nicht aufgegangen: Aus der mittleren Verbindung Süd″ ist nichts geworden, und den Anwohnern blieb die damals befürchtete Wüstenautobahn″ erspart, aber der Eindruck eines Provisoriums blieb bestehen.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Stadtbaurat Otte im Bürgerforum angekündigt, dass die Stadt die Schreberstraße an dem Knotenpunkt zur Martinistraße hin auf ein Maß zurückbauen″ will, das die Straße braucht″. Sie soll dort also deutlich schmaler werden. Doch das scheint nicht so einfach zu sein: Der Stadtbaurat berichtete, dass unter dem Asphalt viele Leitungen liegen, die ebenfalls anders verlegt werden müssten.

Bildtext:
Die Stadt will das breite Ende der Schreberstraße vor der Martinistraße schmaler gestalten. Das Problem: Unter der Straße liegen viele Leitungen.
Foto:
M. Gründel
Autor:
Jann Weber


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