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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Ruf nach besserer Verkehrsführung für Radfahrer
Zwischenüberschrift:
Leserbrief
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel Fahrradrüpel geht auf arglosen Fußballfan los″ (Ausgabe vom 10. November).

Seit einigen Wochen gibt es uns, die Bürgerinitiative Fußgängerschutz gegen Falschradler′ (BFF). Wir wehren uns gegen Falschradler, welche auch Ihre Sicherheit im Fußgängerbereich gefährden. Diesbezüglich sind wir an die Öffentlichkeit gegangen, indem wir unter anderem neben wiederholten Leserbriefen uns auch an die politischen Parteien im Osnabrücker Stadtrat sowie an die hiesige Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) gewandt haben.
Leider haben wir nur eine Antwort erhalten nicht zufriedenstellend. Doch wir lassen uns nicht entmutigen. Erst recht nicht nach dem Vorfall an der Bohmter Straße unfassbar! Sieht man denn nicht, was sich hier leider entwickelt hat? Nach unserem Wissensstand ist das Kind zum wiederholten Male in den Brunnen gefallen′ .
Das Hofieren′ dieser Fahrradrüpel muss endlich gestoppt werden. Die politischen Amtsträger im Rat sind sich hoffentlich ihrer Verantwortung bewusst, um umgehend gegenzusteuern.
So geht es nicht weiter!

Dietmar Lührs
Bürgerinitiative Fußgängerschutz gegen Falschradler
Osnabrück

Das Verhalten zweier Radfahrer, die im Baustellenbereich auf der Bohmter Straße mit einem Fußgänger in Konflikt geraten sind, stößt beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) auf völliges Unverständnis. Allen Verkehrsteilnehmern ist ein faires und rücksichtsvolles Miteinander abzuverlangen. Um aber an dieser Stelle zukünftig Probleme zwischen Radfahrern und Fußgängern, die [...] in der Auseinandersetzung gipfelten, erst gar nicht entstehen zu lassen, muss die Verwaltung der Stadt umgehend für eine sichere Radverkehrsführung an der Baustelle sorgen. Es ist ein Unding, den Radweg einfach per Schild zum Fußweg zu erklären, ohne für den Radverkehr eine Alternative zu schaffen. Eine stetige und damit sichere Radverkehrsführung sieht anders aus!
Die Stadt muss entweder den Radfahrstreifen mit Hilfsmarkierungen um den Baustellenbereich herumführen oder wenigstens den Radfahrern mit gelber Markierung und passender Beschilderung das Einfädeln auf die Fahrbahn erleichtern. Denn wenn kein Radweg vorhanden ist, ist für den Radverkehr die Fahrbahnnutzung verpflichtend.
Bis es so weit ist, sollten Radfahrer bereits rechtzeitig vor dem Baustellenbereich auf die Fahrbahn wechseln. Der ADFC empfiehlt dazu, sich umzuschauen und zu vergewissern, ob ein Spurwechsel sicher möglich ist, und diesen dann per Handzeichen deutlich anzuzeigen. Eine sichere Vorbeifahrt an der Baustelle ist auf diese Weise möglich. Kraftfahrzeugführer bittet der ADFC an dieser Stelle, besondere Rücksicht auf Radfahrer zu nehmen.″

ADFC Osnabrück e. V.
Dr. Bernd Schneider
1. Vorsitzender
Osnabrück

Bildtext:
Radfahrer auf dem Gehweg in Osnabrück.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Dietmar Lührs, Dr. Bernd Schneider


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