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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Haseuferweg erweitert
 
Weitere Lücke geschlossen
Zwischenüberschrift:
Haseuferweg um einen Baustein erweitert: Brücke freigegeben
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück Der Haseuferweg wird immer attraktiver. Mit dem Bau einer Brücke an der Wachsbleiche wurde dafür gesorgt, dass Radler nicht mehr über die Stüvestraße ausweichen müssen. Doch ein Problem ist auch jetzt noch nicht gelöst.

Ein weiterer Baustein des Haseuferwegs in Osnabrück ist fertig. Eine neue Brücke führt Radfahrer und Fußgänger am bislang unzugänglichen Ufer zwischen Turnerstraße und Wachsbleiche entlang. Ein Problem bleibt: die Turnerstraße.

Osnabrück Über 16 Kilometer zieht sich der Haseuferweg von Lüstringen bis Pye quer durch die Stadt. Der Weg schmiegt sich fast überall eng an die Hase, nur zwischen Hasetor und Wachsbleiche entfernt sich der Radwanderweg vom Fluss. Radfahrer müssen bislang über die Stüvestraße ausweichen. Diese Lücke ist nun mit dem Bau einer Brücke und 250 Meter Radweg geschlossen worden.

Radfahrer, die von Norden kommen, können jetzt entlang der Bahnlinie die Straße Wachsbleiche″ überqueren. Die neue Brücke führt die Radfahrer über die Hase, die dort einen scharfen Bogen schlägt. Der geschotterte Haseuferweg folgt dem Flussverlauf und mündet auf die Turnerstraße. Dort beginnt allerdings ein Problem: Die Turnerstraße besteht aus grobem Kopfsteinpflaster, das inzwischen arg ramponiert ist und das Radfahren über einem halben Kilometer zum Rütteltest macht. Die Sanierung der Straße steht auf der Aufgabenliste der Stadt, allerdings ist sie auf die Kooperation der Bahn angewiesen. Denn ihr gehört die Stützmauer entlang der Turnerstraße.

Der gut 250 Meter lange und 3, 50 Meter breite Radweg-Abschnitt hat nach Angaben von Finanzchef Thomas Fillep mitsamt Brücke rund 430 000 Euro gekostet, etwa 40 000 Euro mehr als ursprünglich geplant. Die Pläne für den Lückenschluss sind viele Jahre alt, erhielten 2017 aber plötzlich eine neue Dynamik, als das Bundesumweltministerium aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative knapp 100 000 Euro Fördermittel für den Radwegebau zusicherte.

Zunächst war angedacht, zwei Brücken zu bauen und den Radweg über das Gelände des Klosters zu führen. Das hat sich auch aus Kostengründen zerschlagen. Der Rat folgte schließlich der Linie von CDU/ BOB, die die günstigere Variante über die Turnerstraße favorisierte.

Die Beschilderung ist noch nicht auf dem neuesten Stand. Die Wegmarken leiten die Radler zurzeit noch vom Herrenteichswall über Hasestraße und Vitihof zur Stüvestraße.

Bildtext:
Zwischen Wachsbleiche und Turnerstraße hat die Stadt die Lücke des Haseuferwegs geschlossen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Wilfried Hinrichs


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