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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Das Licht läuft mit
Zwischenüberschrift:
LED-Leuchten mit „Bewegungsmeldern″ kommen am Hörner Weg in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Vor einem Jahr hatte die Stadt angekündigt, Straßenlaternen mit Bewegungsmeldern am Hörner Weg und Radschnellweg zwischen Osnabrück und Belm testen zu wollen. Was wurde daraus?

Osnabrück Am Hörner Weg habe sich die Installation der Leuchten verzögert, sagt Marco Hörmeyer, Sprecher der zuständigen Stadtwerke Osnabrück, auf Anfrage. Derzeit finden die vorbereitenden Arbeiten der Kabelverlegung sowie des Aufstellens der Masten statt.″ Mitte April sollen 18 Leuchten geliefert, installiert und programmiert werden. Wir gehen davon aus, dass die Inbetriebnahme bis Anfang Mai erfolgen kann″, so Hörmeyer. Dann sollen an der Teststrecke verschiedene Einstellungen getestet werden.

Im Mai 2014 hatte die Stadt in einem Abschnitt der Straße 19 Laternen außer Betrieb genommen. Nach Kritik von Anwohnern beschloss die Politik die Installation der neuartigen LED-Leuchten mit mitlaufendem Licht an der Straße.

Das Funktionsprinzip: Kommen Fußgänger oder Radfahrer vorbei, erkennen die Leuchten sie, die Beleuchtungsstärke nimmt zu. Danach wird das Licht auf 20 Prozent gedimmt. Stromkosten, Umweltbelastung und Lichtverschmutzung werden reduziert.Einsatz an neuer Stelle?

Im ersten Abschnitt des Radschnellwegs zwischen Osnabrück und Belm sind derartige Leuchten bereits im Einsatz allerdings von einem anderen Hersteller, um zwei Systeme miteinander vergleichen zu können. Im zweiten Abschnitt, der sich gerade im Bau befindet, sollen ebenfalls diese Leuchten mit Bewegungsmeldern installiert werden. Wir haben mit der Steuerung der Leuchten am Radschnellweg bislang gute Erfahrungen gemacht″, versichert Hörmeyer. Das Auf- und Abwärtsdimmen ist sehr unaufdringlich.″ Radfahrer würden entsprechend gut erkannt. Hörmeyer resümiert: Die Installation war und ist zwar aufwendiger als bei einer Standardlösung. In Summe läuft das System aus technischer Sicht aber gut und zuverlässig.″ Die Stromeinsparung betrage mehr als 50 Prozent.

Vor einem Jahr hatte es geheißen, sollten sich die neuen Lampen bewähren, wäre der Einsatz in mehreren Gebieten der Stadt denkbar. Nun heißt es: Aktuell seien keine weiteren Projekte dieser Art geplant. Doch wenn es aus technischer und auch wirtschaftlicher Sicht Sinn ergibt, werden wir bei Neuerrichtungen ein solches oder ein anderes neuartiges System vorschlagen″, so Hörmeyer.

80 500 Euro hatte die Stadt für die Tests der neuen Beleuchtungskonzepte geplant. Nach derzeitigem Stand werden die Kosten nicht überschritten.″

Bildtext:
Eine neue Beleuchtung erhellt den Hörner Weg zwischen der Straße Im Dütetal und der Hausnummer 2 B.
Foto:
Andre Havergo
Autor:
Jörg Sanders


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