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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Schulerweiterung wird zum Politikum
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Grüne: Ausbauvarianten am Ratsgymnasium genau prüfen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nach der CDU haben sich nun auch die Osnabrücker Grünen in die Debatte um die Erweiterungsräume am Ratsgymnasium eingeschaltet. Sie fordern, zur Sachdebatte zurückzukehren.

Osnabrück Wir Grüne wollen die Raumprobleme im Interesse des Ratsgymnasiums möglichst schnell lösen. Der Bedarf ist da, jetzt geht es um die beste Lösung″, erklären der Fraktionsvorsitzende, Volker Bajus, und die Grünen im Schulausschuss, Birgit Strangmann und Thomas Klein, in einer Pressemitteilung. Bevor Entscheidungen gefällt werden könnten, müssten zunächst einmal alle Fakten auf den Tisch. Die Grünen werfen der CDU vor, mit ihrer Stellungnahme für einen Solitärbau einen Streit vom Zaun gebrochen″ zu haben. Das sei wenig hilfreich und schade womöglich der Schule und gefährdet den Zeitplan″.

Das Rats braucht wie auch Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA) und Gymnasium In der Wüste″ eine Erweiterung, um den im Zuge der Rückkehr zum Abi nach 13 Jahren zusätzlich in die Schulen drängenden Jahrgang unterbringen zu können. In der Wüste kann das Problem mit einem Umbau bestehender Räume gelöst werden. Am EMA wird bereits ein neues Gebäude auf dem Schulgelände erstellt. Am Ratsgymnasium steht noch eine Entscheidung zwischen zwei Varianten aus: Entweder wird ein allein stehender Neubau auf dem Gelände der Schule errichtet, oder die zusätzlichen Klassenräume werden an den denkmalgeschützten Altbau angebaut. Sowohl die CDU als auch die gesamte Schulgemeinschaft haben sich in den vergangenen Tagen für den Solitärbau ausgesprochen, zuletzt die Schülervertretung.

Die Grünen zeigen durchaus Verständnis für die Stimmen aus Schüler- und Lehrerschaft, die statt eines Anbaus einen allein stehenden Neubau fordern″, heißt es bei Bajus, Strangmann und Klein weiter. Es sei ihr gutes Recht, ihre Wünsche klar zu äußern. Die Politik müsse jetzt abwägen. Der Stadtrat wird dabei das Gesamte im Blick behalten müssen. Ein Solitär″ entlastet den Bestand besser, verkleinert aber die kostbare Spielfläche auf dem Pausenhof. Der Anbau ermöglicht barrierefreien Zugang auch zum Altbau. Auch der unterschiedliche Finanzaufwand ist zu beachten″, gibt Klein zu bedenken.

Bislang kenne die Ratspolitik weder die genauen Kosten noch die Raumplanung oder die Sachgründe für die Varianten, die die Verwaltung vorgelegt habe. Deshalb überrasche das Vorpreschen der CDU″. Es sei nicht klug, einer Schule Versprechungen zu machen, die sich im Weiteren als unhaltbar herausstellen. So produziere man unnötigen Frust bei den Betroffenen, erklärt Bajus.

Eine Neiddebatte unter den Schulen müsse vermieden werden. Es könne nicht angehen, dass ohne Rücksicht auf die Kosten gebaut werde. Sollen dann Projekte anderer Schulen nach hinten geschoben werden? Das geht nicht. Wir sind daher der Verwaltung und Stadtbaurat Frank Otte dankbar, dass hier verantwortlich mit dem Schulbau umgegangen wird″, so die Grünen abschließend.

Bildtext:
Es ist schon jetzt sehr eng in den Treppenhäusern des Ratsgymnasiums. Ein Anbau könnte die Situation nach Meinung der Schule verschärfen.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Dietmar Kröger


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