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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Am Sonnenhügel läuft alles nach Plan
Zwischenüberschrift:
2,5 Millionen Euro für EMA-Erweiterung / Ratsgymnasium nach wie vor in der Warteschleife
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Im Schulzentrum Sonnenhügel sind schon die Fundamente für den Erweiterungsbau des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums zu sehen. Der für die Umstellung von G8 auf G9 notwendige Neubau wird passend im Sommer 2020 fertiggestellt. Anders sieht es am Rats aus.

Osnabrück Aber der Reihe nach: Ab dem Schuljahr 2020/ 21 wird durch die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren ein zusätzlicher Jahrgang an die Osnabrücker Gymnasien drängen. Drei Schulen müssen dafür baulich erweitert werden: das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium (EMA), das Gymnasium in der Wüste und das Ratsgymnasium. Während in der Wüste die erforderlichen Räume im Bestand geschaffen werden, brauchen EMA und Rats Neubauten.

In der Wüste seien die Arbeiten auf gutem Wege, sagt Ludger Rasche vom zuständigen Fachbereich Immobilien. Hier werden die neuen Klassenräume im Zuge von ohnehin notwendigen Brandschutzmaßnahmen geschaffen. Am EMA begannen die Bauarbeiten bereits im November und damit etwa zwei Monate früher als geplant. Deutliches Zeichen für das Werden eines neuen Baukörpers ist die lange Baustellenzufahrt vom Reinhold-Tiling-Weg aus in den rückwärtigen Teil des Schulzentrums. Wir haben dadurch keine Berührungspunkte zwischen dem Schulbetrieb und der Baustelle″, so Rasche.

Bauleiter Lukas Mensen geht davon aus, dass die Sohle in spätestens zwei Wochen gegossen werden kann. Danach kann es mit den zweigeschossigen Bau zügig in die Höhe gehen. Etwa 2, 5 Millionen Euro soll der EMA-Neubau kosten. Derzeit sind wir noch knapp im Kostenrahmen″, sagt Rasche. Allerdings seien noch nicht alle Gewerke vergeben.

Während am EMA und in der Wüste der zusätzliche Jahrgang passend in neue Räume einziehen kann, wird dieser Traum am Ratsgymnasium wohl nicht mehr in Erfüllung gehen. Bis heute ist noch keine Entscheidung in Verwaltung und Politik gefallen, ob die Schule einen Anbau an der dem Schulhof zugewandten rückwärtigen Seite des unter Denkmalschutz stehenden Altbaus bekommt oder ob doch ein Solitärgebäude an der Grenze zum Schlossgarten gebaut wird.

Während die Schule in einer Gesamtkonferenz bei nur einer Gegenstimme eindeutig für den Solitär votiert hat, präferiert in erster Linie Stadtbaurat Frank Otte die Anbaulösung, weil sie nach seinen Worten unter anderem deutlich weniger Fläche verbraucht. Die Schulgemeinschaft macht hingegen geltend, dass nur ein Solitärbau das Schulleben entzerren würde. Immerhin wird die Umstellung auf G9 dem Ratsgymnasium ein Plus von etwa 150 Schülern bescheren, die sich bei der Anbauvariante ebenfalls im Altbau drängeln würden. Nun bleibt abzuwarten, welches Gewicht Verwaltung und Politik der Schulmeinung beimessen und zu welcher Entscheidung sie sich letztendlich durchringen werden.

Allerdings dürfte schon heute klar sein, dass weder Anbau noch Solitär pünktlich zum 26. August 2020, dem Tag, an dem der zusätzliche Jahrgang zum ersten Mal die Räume am Ratsgymnasium in Beschlag nehmen wird, fertiggestellt sein können. Mit einem Vorlauf von etwa einem Jahr zwischen endgültiger Entscheidung und Beginn der Bauarbeiten zu rechnen dürfte nicht zu hoch gegriffen sein.

Die nächste Sitzung des Schulausschusses ist am 21. März, die darauffolgende Ratssitzung am 30. April. Ein Beginn der Ausschreibungen vor Mai ist mithin mehr als fraglich. Da erscheint es nur logisch, dass man sich dem Vernehmen nach in der Verwaltung bereits Gedanken macht, wo denn die für den Übergang wahrscheinlich unabdingbaren Containerklassen stehen könnten.

Bildtext:
Die Konturen des neuen Klassentrakts am EMA sind schon deutlich zu erkennen.
Foto:
David Ebener
Autor:
Dietmar Kröger


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