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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Dafür lohnte sich der Angstschweiß
Zwischenüberschrift:
Solepark und Sole-Arena als Herzstücke der Landesgartenschau
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
BAD ESSEN. Am Sonntag ist das große Finale auf dem Bad Essener Kirchplatz: Nach nunmehr 25 Wochen geht die Landesgartenschau mit einem Abschiedsfest zu Ende. Seitdem haben wir Ihnen jeden Samstag an dieser Stelle einen der mehr als 60 Schau- und Künstlergärten der Gartenschau präsentiert. Längst konnten nicht alle berücksichtigt werden, obschon sie es verdient hätten. Nicht versäumen wollen wir jedoch, Ihnen das Konzept vorzustellen, das dem Solepark zugrunde liegt. Ein nachhaltiges Konzept, denn die Gartenschau hinterlässt Bad Essen nicht weniger als einen neu gestalteten Kurpark.

Ob Frühling, Sommer oder Herbst die Besucher waren hingerissen von der Blütenpracht, die sich die ganze Saison über entlang der Wege bis hoch zum Waldrand und zur Himmelsterrasse erstreckte. Gerade diese Wege gehörten zu den Hinguckern der Landesgartenschau (LaGa). Ein anderer ist die SoleArena, die unlängst für den niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2010 nominiert wurde und aus dem Kreis der elf Objekte in die engere Wahl kam. Die Sole-Arena wirkt mit hoher Symbol- und Ausstrahlungskraft in den öffentlichen Raum und setzt einen ästhetischen und künstlerischen Aspekt″, hieß es in der Begründung. Über so viel Lob von Besuchern wie vom Fachpublikum darf sich das Team vom Berliner Planungsbüro Lützow 7 freuen, allen voran die Landschaftsplaner Cornelia Müller und Jan Wehberg.
Cornelia Müller, die in Osnabrück studiert hat, erläutert bei einem Gang über das LaGa-Gelände die Grundidee: Wir standen vor der Herausforderung, mit unserem Entwurf Bad Essen in seiner Entwicklung als Kurort, der sich selbst erneuert, zu unterstützen. Von daher haben wir kein klassisches Gartenschaugelände geplant, sondern einen Park, der der Erholung und der Gesundheit dient, der aber vor allem auch von Familien genutzt werden soll.″ Letzteres wurde realisiert durch zahlreiche Spielund Erlebnisbereiche wie das Hüttendorf oder den Familienpark, der längst bei den Kindern der Region zum Geheimtipp geworden ist. Für Ruhe und Erholung stehen eher die Terrassengärten, die an heißen Sommertagen kühlen Schatten spenden, oder die Serpentinengärten, von denen aus der Blick in die beginnende norddeutsche Tiefebene reicht.
Und natürlich die SoleArena, jenes markante Bauwerk in Form eines Wankelmotors, dessen dampfend ausströmende Sole den Atemwegen so wohltut. Die ungewöhnliche Formgebung der Sole-Arena ermöglicht Ausblicke sowohl auf Bad Essen als auch auf den Wald und den herrlichen alten Baumbestand des Kurparks, den wir in unser Konzept einbezogen haben.″
Ein Konzept, das unter Hochdruck umgesetzt werden musste, da die Vorlaufzeit extrem kurz war und das Wetter wir erinnern uns für erhebliche Verzögerungen sorgte. Während der Boden fror, schwitzten wir Planer und die ausführenden Betriebe″, erinnert sich Cornelia Müller. Heute kann sie darüber schmunzeln. Und es ist ja auch so ziemlich alles mehr als gut gegangen beim Bad im Blütenmeer, der Landesgartenschau Bad Essen 2010.

Weitere Informationen und viele weitere Details rund um die Landesgartenschau im Internet unter www.noz.de/ landesgartenschau.

Bildtext:
Bauwerk mit Strahlkraft: Die Sole-Arena im Bad Essener Solepark wird auch am letzten Wochenende der Landesgartenschau noch viele Besucher anlocken nicht nur sehr zur Freude von Planerin Cornelia Müller.
Fotos:
Imma Schmidt

DAS PROGRAMM FÜR DAS LETZTE LANDESGARTENSCHAU-WOCHENENDE

Samstag, 16. Oktober: Blumenhallenschau Schlussakkord! Von allem das Beste″, 9 bis 19 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Gartenfestival Ein letztes Mal Schlussakkord!″, 9 bis 19 Uhr, Schloss Ippenburg; angehende Landschaftsgärtner bauen einen temporären Garten zum Thema des Gartenfestivals, 9 bis 17 Uhr, Lernbaustelle/ Schloss Ippenburg; Mineralwasser erleben Ausstellung des Verbands Deutscher Mineralbrunnen, ganztägig, Eingangsbereich Blumenhallenschau; Die Bedeutung der Bienenprodukte für Gesundheit und Ernährung, ganztägig, Forum Natur; Apfeltage rund um den Apfel, ganztägig, Forum Natur; Rekordversuch die Landfrauen aus der Region Osnabrück backen den längsten Apfelkuchen (vermessen und angeschnitten wird der Apfelkuchen durch Ministerpräsident David McAllister), 15.50 bis 16.30 Uhr, Schlossparkwirtschaft/ Schloss Ippenburg; Schaukochen der Landfrauen in der Region Osnabrück, 10 Uhr (Mitmachaktion: längste Apfelschale, Preisvergabe um 16 Uhr), Gartenküche im Küchengarten/ Schloss Ippenburg; Stelzentheater Leonhard Blüten mit Saxofon und Libellen, 13 Uhr, Solepark; Besuch des Ministerpräsidenten und Schirmherrn David McAllister, 13.30 bis 16 Uhr, beide Standorte; Andacht zur Mittagsstunde, 14 Uhr, Himmelsterrasse; Highland Dragon Pipeband″, 14.30 und 16 Uhr, Schloss Ippenburg.
Sonntag, 17. Oktober: Blumenhallenschau Schlussakkord! Von allem das Beste″, 9 bis 19 Uhr, ehemaliges Hallenbad; Gartenfestival Ein letztes Mal Schlussakkord!″, 9 bis 19 Uhr, Schloss Ippenburg; angehende Landschaftsgärtner bauen einen temporären Garten zum Thema des Gartenfestivals, 9 bis 17 Uhr, Lernbaustelle/ Schloss Ippenburg; Die Bedeutung der Bienenprodukte für Gesundheit und Ernährung, ganztägig, Forum Natur; Apfeltage rund um den Apfel, ganztägig, Forum Natur; Obst- und Kürbissortenausstellung, 10 Uhr, Solepark/ Mustergarten der Kleingärtner; Schaukochen der Landfrauen in der Region Osnabrück, 10 Uhr, Gartenküche im Küchengarten/ Schloss Ippenburg (Mitmachaktion: längste Apfelschale, Preisvergabe um 16 Uhr), zum Abschluss pflanzen die Landfrauen einen Apfelbaum im Küchengarten; Session Sax Duo″, 11 bis 17 Uhr, Solepark; Stelzentheater Leonhard Blüten und Libellen, 13 Uhr, Solepark; Abschlussgottesdienst auf der Himmelsterrasse mit dem Posaunenchor Achelriede, 14 Uhr; Konzert mit dem Posaunenchor Achelriede, 14.30 bis 15.30 Uhr, Himmelsterrasse; Abschlussfest, 17.30 Uhr, Kirchplatz (mit Talk- und Ehrengästen sowie einem bunten Bühnenprogramm zum Beispiel mit The Pipes & Drums of the Royal British Legion Osnabrück″, der Blaskapelle Gesmold und der Band Ombre di Luci″, die natürlich noch einmal den Blütenbert-Song präsentieren wird, ab 20.30 Uhr verzaubert eine Licht- und Klanginszenierung den Kirchplatz).
Autor:
Kerstin Balks


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