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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Überschrift:
Was wird aus dem Tempo-30-Versuch?
Zwischenüberschrift:
Osnabrück und Georgsmarienhütte haben sich beim Land Niedersachsen beworben
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück und Georgsmarienhütte wollen Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen testen. Die Städte haben sich um die Teilnahme am Modellversuch des Landes Niedersachsen beworben. Wann werden die Tempo-30-Schilder aufgestellt?

Osnabrück Die frühere rot-grüne Landesregierung hatte den Modellversuch 2016 auf den Weg gebracht. Das Land will in sechs Kommunen auf ausgewählten Streckenabschnitten untersuchen, welche Effekte eine Reduzierung der Geschwindigkeit von 50 auf 30 Stundenkilometer auf den Verkehrslärm, die Luftreinhaltung und den Verkehrsfluss hat. Außerdem sollen die Akzeptanz, die Auswirkungen auf den Fuß- und Radverkehr und auf den öffentlichen Personennahverkehr untersucht werden.

18 Kommunen in Niedersachsen haben sich um die Teilnahme beworben, darunter Osnabrück und Georgsmarienhütte. Ursprünglich sollte die Auswahl der sechs Testorte bis Ende des vergangenen Jahres getroffen sein.

Dieser Zeitplan war etwas zu ehrgeizig. Wie das Verkehrsministerium in Hannover auf Anfrage mitteilte, müssen im ersten Schritt Gutachter bestellt werden, die den Modellversuch steuern und begleiten. Die europaweite Ausschreibung soll in diesem Frühjahr gestartet werden. Voraussichtlich Ende des Jahres steht dann fest, welches Gutachter-Konsortium den Modellversuch durchführt. Die Entscheidung, in welchen Städten und auf welchen Strecken der Versuch laufen wird, treffen die Gutachter und zwar frühestens 2020.

Der Rat der Stadt Osnabrück hatte 2017 mit den Stimmen von SPD, Grünen, FDP, Linken und dem Mitglied der Piraten beschlossen, sich mit dem Schloss- und Johannistorwall, der Martinistraße sowie der Iburger Straße um eine Teilnahme zu bewerben. Georgsmarienhütte will Tempo 30 auf der Klöcknerstraße und Sutthauser Straße testen.

Vier Großstädte stehen zur Wahl, neben Osnabrück auch Hannover, Oldenburg und Göttingen. Im Topf der Mittel- und Kleinstädte (ab 20 000 Einwohner) liegen neben Georgsmarienhütte Garbsen, Lehrte, Laatzen, Seevetal, Leer, Seelze, Winsen/ Luhe, Springe und Ronnenberg. Außerdem sind vier kleine Orte in der Endauswahl: Edewecht, Weener, Friedland und Hohenhameln.

Stehen Gutachter und Teststrecken fest, wird im nächsten Schritt der Ist-Zustand auf den ausgewählten Streckenabschnitten ermittelt. Danach erst werden die Tempo-30-Schilder aufgestellt. Der Modellversuch ist auf drei Jahre angelegt. Mit einem Ergebnis ist also erst in vier bis fünf Jahren zu rechnen.

Bildtext:
Tempo 30 für einige Verkehrsteilnehmer sind solche Schilder ein rotes Tuch, für andere stehen sie für Vernunft und Umweltfreundlichkeit.
Foto:
Jörn Martens
Autor:
Wilfried Hinrichs


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