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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hauptanliegen: Westumgehung
Zwischenüberschrift:
Westerberg-Begehung durch den Bürgerverein Nord-West
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Hauptanliegen: Westumgehung - Westerbergbegehung durch den Bürgerverein Nord-West

Der Bau der Westumgehung sei ein Hauptanliegen der Bürger am Westerberg. Die Anlieger seien wegen der Ruhe dort hingezogen. Doch im Laufe der letzten Jahre habe es sich dahingehend geändert, daß sich der innerstädtische Durchgangsverkehr durch die dichten Siedlungen bewege. Darum müsse die Westumgehung endlich vorrangig fertiggestellt werden. Dies betonte der Vorsitzende des Bürgervereins Nord-West, Beigeordneter Carl Möller, anläßlich einer Begehung des Stadtteils Westerberg durch den Bürgerverein.
Die Begegnung, an der 35 Bürger teilnahmen, begann im Natruper Steinbruch, der früheren Stadtgärtnerei. Hier bot sich den Vertretern des Bürgervereins und der Stadt teilweise ein Bild des Grauens. Auf manchen Grundstücken, die im Zuge des Umlegeverfahrens noch nicht alle dem zukünftigen Bauträger gehören, machen sich die Ratten breit.
Hartwig Henß vom Garten- und Friedhofsamt erklärte hierzu, daß die Begrünung erst erfolgen könne, wenn zwei Drittel der vorgesehenen Fläche bebaut sei. Jetzt führen zwar auf den Spazierwegen noch Baufahrzeuge, so daß man teilweise nur mit Stiefeln dahergehen könne, doch das ließe sich im Moment nicht ändern. Ebenso sei es auch beim Wasserturm. Das Garten- und Friedhofsamt könne erst dann die vorgesehenen Grünanlagen ausbauen, wenn die Stadtwerke ihre Arbeiten zum Abschluß gebracht hätten.
Auf dem weiteren Gang über den Kammweg wurde erwähnt, daß der Fußweg zwischen Artilleriestraße und Barbarastraße bepflanzt werden solle, daß aber für die geplanten Grünanlagen parallel zur Richard-Wagner-Straße noch kein Geld vorhanden sei. Die Erweiterung der Kleingartenanlage zwischen Mozart- und Händelstraße und der Ausbau des Kammweges an dieser Stelle wurde allgemein begrüßt.
Für die Kreuzung des Edinghäuser Weges mit der Gluckstraße wurde eine Drückampelanlage gefordert, da hier reger Verkehr herrsche. Auch wurde angeregt, die Grünanlagen an der Bushaltestelle Gluckstraße zu ergänzen, die alten angestrichenen Begrenzungssteine durch geformte Betonpoller zu ersetzen und den gesamten Kammweg auszuleuchten, was gerade im Winter wichtig sei, da abends viele Bewohner der Altenheime dort spazierengingen.
Bemängelt wurde noch neben der wilden Schuttablagerung am englischen Spielplatz zwischen Liszthof und Gerhart-Hauptmann-Hof der katastrophale Zustand der Memeler Straße. Die Vorarbeiten seien bereits abgeschlossen. Trotzdem würde der Ausbau nicht vorangetrieben, obwohl dieser im Haushaltsplan 1974 ausgewiesen sei. Diese Straße sei immer matschig, weil das Wasser nicht abfließen könne.
Zum Schluß wurde noch Verärgerung einiger Anlieger laut über den Durchbruch des Autobahnzubringers zur Natruper Straße. Durch die Verlegung der Kanalisation entständen für die Hausbesitzer Kosten, obwohl sie vorher gar nicht gefragt worden seien.


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