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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
So sieht die neue Nashorn-Anlage im Zoo aus
Zwischenüberschrift:
Sparkasse fördert Bau der neuen Afrika-Tierwelt Mapungubwe mit 90 000 Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Die neue Nashorn-Anlage im Zoo Osnabrück nimmt Gestalt an. Ab Ostern sollen Besucher bereits über eine Brücke durch das stark vergrößerte Gehege der grauen Riesen wandeln können. Im Spätherbst geht es dann mit dem Umbau des Löwenreviers weiter.

Beide Bereiche zusammen bilden ab Ende 2020 die neue afrikanische Tierwelt Mapungubwe″. Mit Kosten von vier Millionen Euro handelt es sich dabei um das teuerste Bauprojekt im Zoo Osnabrück seit 2010. Der Umbau von Löwen- und Nashornanlage ist laut Geschäftsführer Andreas Busemann notwendig, um gesetzlich vorgeschriebene Mindesthaltungsnormen zu erfüllen.

1, 5 Millionen Euro verschlingt die Neugestaltung des Dickhäuter-Areals. Dort leben die drei Breitmaulnashörner Miguel, Amalie und Lia zusammen mit den Chapman-Zebras Jule und Django sowie den beiden Pinselohrschweinen Hanni und Nanni. Durch Aufständerung des Besucherweges in diesem Teil des Zoos vergrößert sich ihr gemeinsames Gehege außen um gut 500 auf 3200 Quadratmeter. Der Nashorn-Stall wächst mittels Anbau von 420 auf 454 Quadratmeter, wobei allein dem Zuchtbullen danach fast doppelt so viel Platz zur Verfügung steht wie bisher.

Seit Oktober laufen bereits die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt von Mapungubwe. Bis zum Sommer soll er fertig sein. Schon um Ostern herum will der Zoo jedoch einen Teil des neuen, 152 Meter langen und bis zu 4, 5 Meter hohen Stegs freigeben, der künftig von der nordischen Tierwelt Kajanaland″ am Nashorn-Gehege entlang zur Gaststätte führt. Ingenieurin Angelika Mösche vom Planungsbüro Drecker stellte die Entwürfe bei einem Ortstermin am Dienstag vor: Auf dem neuen, barrierefreien Hochpfad können Besucher die gesamte Anlage mit einem Blick erfassen.″ Durch eine begehbare, nur mit einer Panzerglasscheibe gesicherten Felsenhöhle ist es nach Angaben der Bauleiterin außerdem möglich, den grauen Riesen Auge in Auge″ gegenüberzu- treten.

Auch das Löwenrevier, dessen 2, 5 Millionen Euro teurer Umbau voraussichtlich im November beginnt, soll für Gäste mit einem Hochpfad erschlossen werden, kündigte Zoo-Geschäftsführer Busemann an. Die gitterlose Tierpräsentation″, bei der Zäune und andere Absperrungen elegant unter den Besucherbrücken versteckt werden, gerät damit in der hügeligen Waldlandschaft am Schölerberg immer mehr zum Stilmittel. Busemann: Der Rundgang über die Stege wird prägend für das Besuchserlebnis.″

Finanziert wird Mapungubwe zu einem Viertel aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre). Ein anderer großer Teil sind kommunal verbürgte Kredite. Der Rest stammt aus Spenden. Allein 90 000 Euro steuert die Sparkasse Osnabrück bei. Das ist eine der größten Einzelspenden in der Geschichte unseres Zoos″, sagte Zoopräsident Reinhard Sliwka bei der symbolischen Scheckübergabe am Dienstag. Sparkassen-Vorstandschef Johannes Hartig und Landrat Michael Lübbersmann als Verwaltungsratsvorsitzender betonten in diesem Zusammenhang die langjährige enge Partnerschaft″ zwischen Kreditinstitut und Zoo. Eine besondere Beziehung pflegt die Sparkasse dabei zu den Nashörnern: Kuh Lia ist ihr Patentier.

Bildtexte:
SPENDENÜBERGABE: Unser Bild zeigt (von links) Bauleiterin Angelika Mösche, Zoo-Geschäftsführer Andreas Busemann, Landrat Michael Lübbersmann, Sparkassenvorstand Johannes Hartig und Zoopräsident Reinhard Sliwka.
Die Nashörner im Zoo Osnabrück bekommen ein größeres Gehege.
Fotos:
Elvira Parton
Autor:
Sebastian Stricker


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